Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn





















Kreta - eine Reise

Prolog

Als das Buch im Eigenverlag erschienen war, lud ich Freunde und Bekannte zu einer großen Feier ein. Was mich zutiefst verwunderte, niemand sprach über mein Buch, niemand interessierte sich mit auch nur einer Frage für meine "Große Idee", die den Menschen, allen Menschen, also ja auch ihnen helfen sollte. Ich schrieb das damals der Partystimmung zu, tatsächlich war es Ignoranz. Oder Angst? In den nächsten Tagen verschickte ich etwa hundert numerierte Bücher an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, geistige und politische Führer, besuchte Freunde und schenkte ihnen das Buch. Meine Versuche, mit den Menschen über meine Ideen zu sprechen, scheiterten. Alle hatten keine Zeit zum Lesen. Merkwürdig, keine Zeit für eine bessere Welt? Nach Wochen ohne jede Reaktion besuchte ich meinen Freund Günther, selbständiger Kaufmann und Ehemann mit zwei kleinen Kindern. Natürlich hatte er auch nicht gelesen, aber er schickte mich zu einer Frau, die, so meinte er, sich ganz sicher für revolutionäre Ideen interessieren würde, schrieb mir die Adresse einer Christine auf, entschuldigte sich verlegen grinsend mit viel Arbeit.

Ich fuhr gleich hin zu ihr. Unter der angegebenen Hausnummer fand ich nur einen wie geschlossen aussehenden Laden, in dessen Schaufenster einige esoterische, mir völlig fremde Artikel ausgestellt lagen. Eine Frau in meinem Alter öffnete mir, dick eingemurmelt in einen Wintermantel und führte mich durch den eiskalten Laden in die hinteren Räume. Wir sprachen sehr nett miteinander, ich ließ ihr mein Buch da, und ging mit der festen Absicht, ein paar Tage später nach ihrer Meinung zu fragen. Das tat ich auch. Christine erzählte mir erst mal ihre Geschichte, vom Kampf gegen den Hamburger Bürgermeister, von ihrem wirtschaftlichen Elend, ihre Augen glühten und funkelten dabei. Sie war nicht zerbrochen an den Windmühlenflügeln. Dann sprach sie über mein Buch, besser über einen kleinen Vers, der ihr besonders gut gefiel. Er handelt vom Weltfrieden.
Gorbatschow ist ein Wesen, das über ausreichend

·

Macht

·

Geist und

·

Willen

verfügt, um als politischer Führer die Dinge auf der Welt zum Guten zu verändern.
Folgerichtig sprachen wir intensiver über Michail Gorbatschows bewundernswerte Politik. Dann kam einer jener Momente meines Lebens, wo es wieder einmal "Peng" in meinem Herzen machte, eine Stimme sprach:

"Die Idee dieses Mannes
braucht deine Unterstützung."


Auf dem Nachhauseweg brauchte mein Herz nicht lange, um meinen Verstand in den Griff zu bekommen, stand mein Plan fest. Klar war, ich mußte etwas ganz Verrücktes tun, was die Aufmerksamkeit der Bevölkerung erregen würde, eine außergewöhnliche Aktion, die den Ernst meiner Absichten für den Frieden deutlich machen mußte. Dann fragte ich mich: Was würde Jesus heute an meiner Stelle tun, wenn ich damals für ihn am Kreuz gestorben wäre? Und ich fragte weiter: Welchen Körper würde Jesus unterstützen, weil dieser die beste Idee für ein Leben in brüderlicher Liebe besitzt? Und ich fragte mich: Wer kann mich daran hindern, meinem Herzen zu folgen?

Am 12. Dezember 1988 beschloß ich, mit dem Fahrrad nach Moskau zu fahren, Start in zehn Tagen. Reiner Wahnsinn, dieses Unternehmen, ich wußte das. Zwanzig Jahre hatte ich auf keinem Fahrrad mehr gesessen, seit vielen Monaten war ich durch die Buchschreiberei zum reinen Schreibtischtäter geworden. Alleine, ohne jede Unterstützung fünftausend Kilometer durch Europa fahren, das konnte doch nur schief gehen. Bilder tauchten vor mir auf, wie ich im dichten Schneetreiben und klirrender Kälte erschöpft vom Rad falle und einsam am Straßenrand sterbe. Nein, davor hatte ich keine Angst, hörte wieder seine Mut machenden Worte von da „Oben“: "Wolfgang, du machst das schon". Ein paar Tage später kaufte ich ein sehr stabiles Tourenrad, Packtaschen und ein paar Wegekarten. Mein Herz quoll über vor unbändigem Glück, und ich schrieb in mein Tagebuch: Der Frieden aus Deutschland wird stellvertretend für alle friedlichen Ideen nach Moskau gelangen, und diesen Frieden werden amerikanische Raketen nicht aufhalten können. Die Idee der Liebe wird noch leben, wenn alle Soldaten dieser verrückten Welt bereits 1.000 mal gestorben sind.

Plötzlich bekamen auch meine Gedanken über das Wesen von Grenzen eine viel tiefere Bedeutung:
Auf der Welt gibt es keine Partei der guten Menschen. Mit "gut" meine ich weder die körperlichen noch die verstandesmäßigen Fähigkeiten, sondern die Fähigkeiten der Seele. Wüßte die gute Seele, daß noch 4,75 Milliarden (95% der Weltbevölkerung) andere gute Seelen auf der Erde leben, würde sie sich wie selbstverständlich in dieses System der Guten einordnen. In dem Kreis Gleichgesinnter fänden sie Schutz, Förderung und ein oberstes Gesetz als Grundlage für jedes Handeln: Die äußeren Grenzen auflösen.

Der bereits fest installierte Tod von Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit betrifft alle Menschen und alle Lager: Grüne und Rote, Sozialhilfeempfänger und Milliardäre, Träumer und Realisten sind von der Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe gleichermaßen betroffen, wie Pfarrer und Verbrecher, Juden und Moslems und die keimende Hoffnung des werdenden Lebens unserer ungeborenen Kinder.

Niemand hat bisher bemerkt, daß es auf der Welt nur noch eine einzige Grenze gibt: die Grenze zwischen Gut und Böse. Denn: Die bestehende Gewalt der A-B- C-Waffen hat alle nur denkbaren Grenzen übersprungen, und darum sind - gottseidank - alle bestehenden Grenzen solange außer Kraft gesetzt, bis die Möglichkeit der Vernichtung unwiderruflich aufgehoben ist. Betroffen sind alle Grenzen zwischen Staaten, Völkern, Rassen und Mann und Frau. Erst wenn die Bedrohung insgesamt beseitigt ist, können wir - wenn überhaupt noch notwendig - wieder über Grenzen nachdenken. Die Behandlung des Grenzproblems hat eine absolute Priorität, und wir können unseren Plan nur durchführen, indem wir innerhalb der Gruppe der guten Menschen jede Uneinigkeit aufheben.

Nicht betrachten, was von anderen unterscheidet, sondern nach Gemeinsamkeiten suchen, denn diese Gemeinsamkeiten verbinden mehr mit der Welt, als die Unterschiede von ihr trennen. Nur wer seine inneren Grenzen alle erkannt hat, und weiß, daß es verschiedene Grenzen gibt, wird in die Lage versetzt, frei entscheiden zu können, und die Grenzen verschwinden zu lassen.

Jede Grenze zerschneidet den Gedanken für das Ganze, und jede Idee wird durch einen Unterschied gestoppt. Auch die Menschenrechte werden geteilt, aber es gibt keinen Sinn für unsere Welt, wenn in einem Land die Rechte beachtet werden - und in einem anderen Land nicht. Es gibt keine Grenzen, die das Recht einer guten Seele teilen kann, aber wohl kann die Verantwortung sinken, darauf zu achten, daß die Rechte beachtet werden.

Irgendwie konnte ich es kaum glauben. Vor ein paar Wochen hatte ich noch geschrieben, war nur ein Denker:
Allein mit dem geschriebenen Wort kann niemand etwas anfangen, wenn nicht gleichzeitig eine Verbindung zum täglich Praktizierten geschaffen wird. Wir brauchen viele gute Menschen mit Wissen und Verantwortung, die aus Programmen Pläne und aus Plänen Aktionen machen. Wir brauchen Frauen wie Männer, mit Willen, Tatkraft, Überzeugung - und Unbeirrbarkeit über den körperlichen Tod hinaus. Nicht-engagierte Menschen sind eine brachliegende Energie, die uns fehlt. Und wenn sie nicht unsere Ideen unterstützen, sind sie empfänglich für schlechte Ideen. Jeder muß seine Aufgabe erkennen - und sie erfüllen können.

Aufbruch - Wo liegt Moskau?

Das technisch hervorragende Fahrrad nahm in meinem Bewusstsein keine Position ein. Meine Gefühle beim Kauf bestanden in der Auswahl eines Ledersattels, den ich unbedingt wollte, und dass ich zwei Jahre Kleingeld gesammelt hatte und die Summe für den Kaufpreis ausreichte. Freude konnte ich über meinen Besitz nicht empfinden. Zu ungewiss war, was ich mit dem neuen Gefährten erleben würde. Nicht nur eine Reise ins Ungewisse erwartete mich, auch die Umstände waren jenseits all meiner bürgerlichen Erfahrungen, eine Fahrt ins Blaue, bar jeder Vernunft, ohne Vorbereitung, ohne Hilfe, ohne Training, ohne Geld. Klar, mental war ich stark, meine Motivation kam aus dem Zentrum meines Lebens. Gleichzeitig aber rumorte der wahnsinnige Aspekt meines Vorhabens heftig in meinem Unterbewusstsein. In einer Vision sah ich mich einsam und verlassen in der Kälte einer Schneewüste am Wegesrand liegen. Wäre der Blick in die Zukunft nicht Grund genug gewesen, meinen Plan zu ändern? Nun, in die hintersten Winkel meiner Seele kann ich auch nicht sehen. In meinem Buch und in unverarbeiteten Notizen finden sich jedoch einige Anhaltspunkte, die einen Status erhellen können, den Menschen vielleicht Mut nennen.

Erfüllte Jesus die Vorhersagen des Alten Testaments?

Die Propheten des Alten Testaments haben Ereignisse vorausgesagt, weil sie in die Zukunft sehen konnten (d.h. mehr oder weniger zeitlose Wahrnehmungen hatten). Jesus kannte diese Schriften, aber er brauchte sich dieser Vorhersagen nicht zu bedienen, denn er lebte in der zeitlosen Wahrheit seiner Seele, und konnte ebenfalls Ereignisse vorhersagen.

Unsere Seelen kennen keine Zeit, und wenn Jesus sagte: "Das Reich Gottes wird anbrechen in meiner Zeit", hat das mit der irdischen Zeit nichts zu tun. Jesus meint die unendliche Zeit der Gedanken, der Ideen, der Hoffnung und der Liebe. Die reinen, wertvollen Gefühle haben ein ewiges Leben, sie sterben nicht, wenn ein Körper stirbt.
Und Jesus sagte: "Gottes Reich wird kommen, solange die Menschen an mich glauben".
Und ich sage: "Wenn du das Leben Jesus' verstehst und als richtig akzeptierst, erkennst du den Willen Gottes in dir".

Ohne Seele - ohne Verantwortung
Einen Zusammenhang kann ich heute noch nicht verstehen. Es gibt nicht wenige Menschen (Realisten), die glauben an gar nichts: nicht an ihre Seele, nicht an Gott und nicht an ein Leben nach dem Tod und nicht an eine Wiedergeburt. Daraus entwickelt sich ihr Standpunkt: wir sind einmalig. Wenn sie einmalig sind, haben sie nur einmal die Chance, etwas zu leisten, ein Produkt zu erschaffen für die Welt, oder ihr Land, ihr Dorf oder nur für ihre Kinder. Warum sind die "Einmaligen" aber nicht bestrebt, ein optimales Produkt in ihrer Lebenszeit zu erzielen, zumal dieses Produkt erhalten bleibt, solange die Zeit mit Leben verbunden ist? Unrecht tun, Unrecht dulden und auch sehen, wie Unrecht geduldet wird sind Bausteine für unsere weitere Entwicklung. Aber die Menschen, die von ihrer ein-maligen Herrlichkeit überzeugt sind, handeln genau entgegengesetzt:
"Nach mir die Sintflut und auf Teufel komm raus ihr Leben mit Ereignissen und Leistungen voll stopfen, seien sie auch noch so zweifelhaft. Und sie MÜSSEN hoffen, dass sie sich mit ihrem Tod von der ewigen Verantwortung befreit haben".

Der Sinn unseres Lebens und der Inhalt unserer Existenz wird durch unsere Fähigkeit bestimmt, inwieweit wir die Bedürfnisse der Seele von den Ansprüchen des Körpers trennen können. Das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, die wir erfüllen müssen: den Menschen fähig zu machen, zwischen den Gefühlen der Seele, des Verstands und des Körpers zu unterscheiden. Bei diesem Lernprozess können und wollen wir nicht "normale" Intelligenzbegriffe entwickeln, denn wir lernen für ein neues Ziel: Überleben.

Wie können wir unseren Fehler, den Ungehorsam im Paradies, wiedergut- machen? Mit absoluter Sicherheit ist die Lösung bereits bekannt, wir haben sie nur noch nicht entdeckt.

In Gedanken spreche ich mit den guten Seelen, die ohne Körper sind und nur durch unsere Hilfe erlöst werden können: "Warum tut ihr nicht auch etwas für uns; ihr müsst auch helfen, den Lauf der materiellen Dinge zu wenden, denn es betrifft auch euch". Dann folgte eine Idee; die gute Tat ist: Jeder gute Mensch hat erkannt, dass es besser ist, für die Ideale Gottes zu sterben; dass es besser ist, für seine Überzeugung den Körper aufzugeben, als das Böse zu dulden. Sich vom Körper zu trennen heißt ja, sich vom Bösen zu trennen, denn das Böse ist im Körper. Das hieße für mich, die Menschen sind bereit, wie Jesus am Kreuz zu sterben. Viele Millionen Menschen akzeptierten schon einen ähnlichen Tod wie Jesus, weil ihre Überzeugung ihr Schicksal war - und nicht der körperliche Tod.

Am nächsten Morgen denke ich: die Menschen fügen sich doch auch in das Schicksal der atomaren Vernichtung, und mit der Vernichtung aller Lebens wäre das Problem der Existenz auch gelöst. Aber - denen es egal ist, was mit unserer Welt passiert, gehen den Weg passiv und dulden das Unrecht für ihre Nächsten.

Ich habe Jesus als Idee Gottes noch immer nicht verstanden. In seinem Leben liegt wohl der letzte Schlüssel verborgen. Vielleicht, wenn wir sein Leben richtig gedeutet haben, wird unseren Seelen die Freiheit wieder gegeben. Eines ist sicher: wir haben die Identität verloren, die Gott von uns hat. Wir haben die Kraft zu leben, aber uns fehlt die Kraft zu sterben. Wir können nicht alle wie Jesus leben, aber wir können alle wie Jesus unser Kreuz tragen, indem wir uns in unsere Bestimmung fügen. "Ich meine, wenn wir schon sterben müssen, können wir auch bestimmen, mit welcher Ursache der körperliche Tod eintritt, und dass wir für die Gerechtigkeit mit frohem Herzen sterben".

Scheinbar schrieb ich damals keine normalen Emotionen nieder. Etwas anderes war in mir erweckt worden, was mit „Glauben und Inspiration“ zu tun hatte und was mich auf eine fatalistische Ebene schob. Und so nahmen diese Dinge, wo man nur schwer zwischen Schicksal und Freiheit unterscheiden kann, eben ihren Lauf. Mit meiner geschäftlichen Pleite begann eine Art zweiter Karriere auf einem Bildungsweg, der in keinem Lehrbuch beschrieben steht. Genau genommen arbeitete da wieder mein zentrales Problem mit, – gerade war alles in einer stabilen bürgerlichen Ordnung, das Haus gemütlich eingerichtet, der Garten mit Blumen und Gemüse bepflanzt, nette Nachbarn, Freunde, ein soziales Umfeld, alles Familiäre geregelt, das Geschäftliche auch -, um den weiteren Werdegang zu gestalten. Selbst was meine nette Nachbarin über die Beziehung zu meiner Lebenspartnerin geweissagt hatte: „Wenn das mit Carmen mal gut geht – sei dir da nicht so sicher“, konnte meine Aufmerksamkeit nicht vom neuen Weg ablenken.

Plötzlich saß ich selber in dem Sattel, der für irgendwelche anonymen Menschen gedacht worden war. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott? Am 22. Dezember fuhr ich wie geplant los.

Links packt mich Tante Helga, die Schwester meiner Großmutter - rechts steht meine Tante Alice, deren Liebe mich all die Jahre, bis heute, begleitete.

Eltern hatte ich natürlich auch. Hier, als sie gerade geheiratet hatten. war ihre Welt selbst zu Kriegszeiten völlig in Ordnung

Kann sogar mit einem älteren Bruder, Uwe, dienen, der die Wirren der Kriegszeit nur zwei Jahre überlebte.

Die Eltern meines Vaters mit einem Mienenspiel, was erraten läßt, dass ich mehr meiner Oma Paula zugetan war.

Auch mit einem jünerem Bruder warte ich hier auf: Dieter. Er starb mit 19 nach einem Motorradunfall.

Hier, das finde ich jedenfalls, kann man "etwas" von dem Menschen erkennen, der hier heute sitzt und schreibt.

Lachen unterm Weihnachtsbaum, da mus das Schlimmste bereits überstanden gewesen sein.

Im Konfirmationsalter kann ich sehen, was damals keiner auch nur im Entferntesten ahnte.

Voll in der bürgerlichen Spur, nach dem Fachstudium, kurz vor dem Ende der ersten Ehe. Unvergessen der Satz einer Druckereibesitzersgattin: "Sie sind ja ein Revoluzzer."

Klar gehörten Kinder dazu, eine Susanne, gezeugt, um vorzeitig heiraten und dem Elternhaus entfliehen zu können, und ...

Schulfotos waren damals wie heute obligatorisch. Zu dem Zeitpunkt war das Wesentliche meiner Konditionierung bereits abgeschlossen, allerdings ohne dass ich die geringste Ahnung davon hätte haben können.

Bilder aus der Lehrzeit Fehlanzeige. Dafür gibt's ein Bild aus Vaters Druckerei aus der Setzerei

und drei Jahre später Stefanie, gewollt, um eine wankelnde Ehe zu stabilisieren. Gerade jetzt, als ich das schreibe, denke ich an gestern, als ich bei Martin Albert Einstein zitierte:
"Ob das Universum unendlich ist, weiß man nicht, bei der Dumm heit der Menschen bin ich mir sicher."

Na ja, was mir damals als normal
und toll galt, änderte sich bis heute. Allerdings brauche ich mich nicht schämen über das, was ich einfach nicht ändern, ja nicht einmal "sehen" konnte. Reicht es, sein Bestmögliches zu tun, um ohne Schuld zu sein?

Menüknopf
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Kreta - Reisetagebuch (1)
Offensichtlicher Frieden
Huhnsinn

Oh je!

Einleiten wollte ich meine Kretageschichte mit den Worten: "Jetzt kommen einige fertige Texte, die ich bereits vor Jahren für mein Buch fertigstellte." So'n Pech aber auch, denn die Geschichte, die ich als Einleitung für meine Reisebeschreibung brauche, gibt es nicht. Bis jetzt.

Zweifelsfrei beginnt ein Menschenleben mit der Geburt. Strittig blieb bis heute, ob da nur ein Körper geboren wird und es ein ewig lebendes Wesen gibt, das von "seinem" neuen Körper Besitz ergreift. Meine Reise nach Kreta begann eigentlich in Griechenland, als ein Hamburger Urlauber meinte, ich müsse unbedingt da hin, und ich ganz brav nach Kreta fuhr, anstatt nach Israel. Aber den eigentlichen Anstoß für meine Reise gab eine  Begegnung, ein paar Wochen nach der Veröffentlichung meines Buches (Das Vorwort zum Endspurt).

Kastelli