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Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn





Kreta - Fragmente einer "Reise"

Das Folgende ist eine Originalschrift aus meiner Zeit

auf Kreta, die vor knapp 19 Jahren entstand. Ich veröffentliche sie hier ungekürzt, obwohl meine Gedanken von damals sich veränderten, was ja ziemlich klar sein dürfte. Trotzdem stehe ich zu meinem damaligen "Werk" - und ganz ehrlich, ich bin ganz wild darauf, endlich ein paar Fotos aus dieser Zeit zeigen zu können.



Eine Reise für den Frieden

28. September 1989, ja, da schrieb ich: Das ist es!
Am 28. Oktober, da schrieb ich wieder: Das ist es!
Heute, am 28. November schreibe ich: Das war es!
Was schreibe ich Morgen?

I. DER SPRUNG INS LEBEN
Der Mensch gewinnt seine Identität durch seine Umgebung, indem er fähig ist zu betrachten. Er braucht die Gemeinschaft, um sich identifizieren zu können, sie bietet ihm die Standpunkte für die Entwicklung seines Bewußtsein. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn sie hat auch Standpunkte erschaffen und zwingt den Menschen durch ihr Vorhandensein in eine, nämlich "ihre" Identität.
Also, Umgebung hat zwei Funktionen:
a) Einen Nutzen, indem sie die Identität des Individuums offenbart
b) Eine Gefahr ist, daß das Individuum in eine fremde* Identität gerät, indem es sein ICH prägen läßt.
* Geschichte über die Zweiklassen-Gesellschaft
- die dem Erzengel folgten, und
- die Kinder von Adam und Eva.

1. Kapitel über NUTZEN - Leben ist ohne Idee tot
Der Wert eines Menschen, der Wert des Lebens - und unsere verbogene Betrachtung darüber. Das ist heute mein Thema.
Wenn alle Menschen gleich sind und Brüder, und gleichwohl alle Menschen verschieden sind, erlaube ich mir eine genauere Betrachtung dieser sich widersprechenden Tatsachen. Vielleicht lassen sich einige grundsätzliche Fragen beantworten, zum Beispiel: wie ist die
* soziale Aufmerksamkeit
gerecht zu verteilen? Ich denke, wenn die zentrale Frage des Seins beantwortet ist, lassen sich die vielen Fragen auf der Ebene des Zusammenlebens leichter beantworten.
Beginne zu unterscheiden: Wert für die Familie, für die Gemeinschaft, für ein Volk, für alles Leben. Das ist der Wert für die Dynamiken. Ein Wert, der in Form von Produkten sichtbar geworden ist und einigermaßen objektiv bewertbar ist.
1. Wert nach außen
2. Wert nach innen
Der Mensch besitzt daneben ein nicht wirkendes Potential. Ein Wert kann auch diesem beigemessen werden: wieviel Kraft muß die Gemeinschaft aufwenden, um die ruhenden Ideen produktiv zu machen.

* Leben
Komme zum Leben schlechthin. Der Mensch lebt, das ist eine Tatsache, egal, welche Identität er besitzt, ob groß/klein oder klug/dumm, faul/fleißig oder reich/arm. Leben ist ein Faktor, unabhängig von dem Bewußtsein darüber oder in welcher Erscheinungsform es auftritt. Leben ist Leben, und das Leben einer Amöbe, einer Blume oder eines Tiers unterscheidet sich nicht vom Leben eines Menschen. Das Leben ist grundsätzlich gleich, läßt sich aber in verschiedenen Formen beobachten. Hier beginnen die Unterschiede, ja hier müssen sie beginnen, weil zwei gleiche Dinge im Universum nicht existieren können.
* Bewußtsein Ė Bewußt Sein
Der Mensch allein (und nur er alleine kann darüber entscheiden) bewertet das Leben und stellt sich in die Gruppe mit dem höchsten (Lebens-) Wert, die er selber geschaffen hat. Ich übernehmen diesen Wert des Menschen, der ihn zu einem lebenswerten Objekt macht, und stelle fest, daß dieser Wert für alle Menschen gilt und sein unteilbares Recht ist. Also:

Das, woran der menschliche Intellekt bisher scheiterte, ist die genaue Definition von Leben.
Leben ist immer mit einer Idee verbunden, die das Leben beweglich macht, die etwas erschafft. Hier auf der Erde sind es Körper, die durch diese "Idee des Lebens" entstehen, Fliegen, Ameisenbären und Menschen, Weiße, Schwarze, Rote und Gelbe, mancherorts auch Grüne.

*** Nutzen - erkennen - zuweisen
eine Frage der Intelligenz, Nutzen festzustellen
eine Frage der Verantwortung, Nutzen anzuwenden
Nutzen für sich
Nutzen für andere
Nutzen für ein Ding, eine Sache, ein Produkt
Nutzen einer Aktion
Nutzen des Daseins
Nutzen - notwendig
?? Sinn = Nutzen ??
Nutzen aus a) Körper  b) Intellekt  c) Geist
Die Vernunft entscheidet, wie ein Nutzen entsteht:
a) etwas zu tun (erschaffen)  b) etwas nicht zu tun  c) etwas zu verhindern

Sinn-Bild - Natürlicher Nutzen als Kreislauf
Nun zum "Sinn des Lebens". Was hat eine Blume für einen Sinn? Sich ihren Nachbarn zu zeigen und mit ihrer Schönheit zu prahlen? Dem Schaf als Futter dienen, produziert sie Samen, um die Art der Pflanze zu erhalten oder sie zu vermehren? Wohl kaum.
Hier beginnt die genauere Betrachtung der Daseinsform Blume.
Ihre Pflanze gibt mit ihren Wurzeln dem Erdreich Halt, verhindert Erosion. Die Biene ist daran beteiligt, ihr Duft und ihre Farben locken sie an - in dem Kreislauf taucht jetzt der Baum auf, dessen Blüten befruchtet werden. Natürlich wird auch Sauerstoff produziert und die verrotteten Pflanzenstengel zerfallen zu fruchtbarer Erde. USW.
Das alles, denke ich, bleibt ein geschlossener Kreislauf auf einer Ebene, die Körperlichkeit heißt, dessen Merkmal ist: das eine bietet Nutzen, das andere nimmt diesen Nutzen, ein Nutzen, der von Hand zu Hand gereicht wird. Der eine "frißt" den Nutzen des anderen, und sein eigener Nutzen wird vom anderen "gefressen, ein "transportabler Nutzen".
Dieser Nutzen-Kreislauf hat kein Ende, keine letzte Stufe, kein Subjekt, das nur noch Nutzen frißt, keinen mehr geben kann, das den (letzten) Sinn in sich selbst hat. In der Natur ist der Nutzen-Sinn- Kreislauf geschlossen. Ist der menschliche vielleicht Träger eines nicht-natürlichen Objekts, das diesen Nutzen frißt?

Des Menschen Sinn
Aber die Dinge körperlicher Art haben auch einen anderen Nutzen im nichtkörperliche Bereich.
Hat die Blume ohne den Menschen einen Sinn? Er gibt ihr den Sinn, indem er sie betrachtet und sich daran erfreut, seine Freude vermehrt. Die Blume ist ein Zweck, das ist ihr Sinn.
Die Gruppe der Tiere erfüllen ebenso diesen Zweck, dem Menschen als Nahrung usw. zu dienen. Das gesamte Leben der Natur hat einen Sinn, der ein Zweck ist, einen Nutzen für "etwas anderes" hat - eben weil der Nutzen-Kreislauf geschlossen ist.

Der Mensch kann der Natur einen Sinn geben, aber das kann wohl kaum der Sinn des Menschen sein, denn für sich alleine braucht die Natur diesen Sinn nicht. Wäre der Mensch nur ein Körper als ein Teil der Natur, genau wie Pflanze und Tier eingebunden im Prozeß von Leben und Sterben, entdecke ich darin keinen Sinn. Zu welchem Zweck müßten Natur und menschlicher Körper notwendig vorhanden sein? Zu welchem Zweck? Nur um zu blühen und zu verwelken, um fressen und gefressen zu werden?
Wäre es ein Sinn des Menschen, seinen Körper zu erforschen, zu lernen, warum er damit welchen Umfang wann macht? Entdeckt er die materielle Welt, um sich als Teil des geschlossenen Systems Natur besser zu verstehen? Muß ein Feuerzeug wissen, daß es ein Feuerzeug ist und wie es funktioniert und welchem Zweck es dient? Muß eine Bombe wissen, ob sie der Abschreckung oder dem vielfachen Tod dient? Muß ein Affe wissen, wie hoch der Baum ist, auf dem er herum turnt? Muß ein menschlicher Körper wissen, wie hoch sein Blutdruck ist? Wohl kaum.

Schon sind wir mit der Frage beim Sinn des Menschen: wem dient er?
Bevor ich versuche, eine Antwort zu finden, darf ich feststellen, daß ich einer dieser Menschen bin, einer dieser staubkornkleinen großen Intelligenzler, der für den chaotischen Zustand der Welt verantwortlich ist. Ich bin auch nur ein Mensch, aber wer anders als der Mensch sollte die Frage nach dem (seinen) Sinn stellen? Niemand anderes, keine andere Lebensform ist dazu befähigt. Die Fähigkeit alleine begründet keinesfalls das Menschsein, jedoch gibt sie, so meine ich, uns Menschen den Hinweis, daß gerade unsere Form des Lebens nach einem Lebenssinn* zu suchen hat!
* Wenn Sinn gleich Nutzen ist, stehen wir einer ganz anderen, der richtigen Frage gegenüber

Der Mensch ward Mensch, als er ein Gegenüber hatte, er sah den anderen und entdeckte sich selber. Nur so konnte er feststellen, daß er groß, dumm oder reich ist. Aber es bedarf einer besonderen Idee, diese Identität wahrzunehmen und sie verändern zu wollen. Diese Intelligenz kann kein Teil der Natur sein, weil sie nicht in den Rahmen des natürlichen Nutzendenkes paßt. Die Merkmale sind rein menschlich und für die Natur künstlich und "fremd", und vor allen Dingen - nicht notwendig. Des Menschen Anwesenheit in der Natur ist nicht erforderlich, ja sogar, wie einige mittlerweile wissen, sehr (zer)störend.

Sinnlose Zerstörung
Ist der Sinn des Menschen, alles Wissen der Natur zu erfahren, die unteren Lebensformen zu besitzen (zu benutzen) und seinen Besitz am Ende zu vernichten? Ist das der Sinn des Universums, eine Intelligenz zu züchten, mit der es sich selber zerstören kann? Sicher ist, daß die "Idee Zerstörung" im Universum vorhanden ist und auch da sein muß, denn
a) wo nichts zerstört wird, kann nichts wachsen, nichts neues entstehen, und
b) wo ein Anfang, da ein Ende, ein gestarteter Prozeß besitzt Zeit, die irgendwann verbraucht ist und den Prozeß stoppt. Wenn seine Aktivität aufhört, indem ein fertiges vollkommenes Produkt erschaffen wurde, ist jede Form von Existenz beendet, das Werk damit zerstört. Der Zyklus zerstören/erschaffen für sich alleine ergibt damit keinen Sinn, wenn nicht ein anderer Nutzen darin enthalten ist.

Ist das der Sinn des Menschen, Vollstrecker der Naturgesetze zu sein? Wohl kaum! Dazu braucht die Natur des Menschen boshafte Intelligenz nicht. Die von dieser menschlichen Ebene kommenden Impulse, die, man höre und staune, dem "Fortschritt dienen", verkürzen allein die Lebenszeit der Natur. Der Natur aber ist ihre Lebenszeit vollkommen egal. Sie besitzt über Zeit als Maß kein Bewußtsein, hat kein Nutzendenken, Zeit zu erhaschen, Leben zu verlängern. Eine Blume weiß, wann sie ausgeblüht hat, beugt sich diesem inneren Kalender, und zerfällt klaglos zu Staub. Die Elemente der Natur nehmen und geben ohne eine andere Absicht, als die vorhandene ihnen gegebene Lebensform vernünftig zu gestalten.
Somit dürfte klar sein, daß Zerstörung keinen eigenen Sinn besitzt, sondern eine Bedingung und damit dem Gesetz der Veränderung dient, dessen Zweck die Erneuerung ist. Der Unfrieden, der durch die ständige Veränderung verursacht wird, dient dem Frieden, was letztlich bedeutet, dass der Unfrieden dem Frieden dient.

!!! hier fehlt eine verbindung

Fremdkörper
Wenn ich von Zerstörung rede, meine ich ausschließlich das materielle Universum, nicht das ideelle Universum oder das Universum des Lebens.
An dieser Stelle des denkenden Schreibens funkt es, wird mir deutlich, daß Leben und die Idee für Leben zwei Paar Schuhe sind.
** Leben als Grundform  -  ewig und unvergänglich

Ist Leben Energie
Die Energie des Lebens ist für mich derzeit noch nicht klar definiert. Ist es vielleicht eine Grundsubstanz im Universum, oder gibt es tatsächlich die reine Energieform Leben gar nicht? Existiert Leben nur in Verbindung mit eine r Idee für Leben? Kann das Leben nur in dieser Verbindung erscheinen?. Ich denke, das ist jedenfalls im Universum der Fall, unterliegt hier doch alles dem Gesetz der Verbindung.

** Idee als Möglichkeit -  das Leben zu gestalten
Idee, als dynamische Kraft, Gestalt und Bewegung zu Erschaffen.

** reduzierte Idee - als Prozeß von Leben und Sterben - Produkte durch ein Gegeneinander

Begrifflichkeit Leben + Idee
Das Leben ist statisch und als Vollkommenes ist es Nichts, eine starre Form des DA-Seins, eine Bühne ohne Bewegung, die ohne Schauspieler leer und tot bleibt. Ist etwas lebendig, so geht das wohl nur auf der Bühne des Lebens, aber das "Lebendigsein" beschreibt uns die Idee, die das Leben formte. Die Begrifflichkeit ist, so wird hier deutlich, genau abzugrenzen.

WESEN - Das Produkt des Wesens
Daraus, nämlich aus dem gesetzmäßigen Doppel-Sinn, stellen sich nun zwei Fragen, deswegen, weil wir die zwei Endpunkte einer Entwicklungskette gefunden haben:
1. Wem oder was gibt der Wasserstoff einen Sinn?, und
2. für wen oder was macht der menschliche Körper einen Sinn?
Deutlicher zeigt sich das Problem, wenn die Fragen umformuliert ist:
zu 1. wer hat den Wasserstoff produziert?, und
zu 2. wem nutzt der Mensch, wem dient sein Körper als ein Zweck? Was produziert er und für wen?
Ich stelle mir einen Kreis vor, wo Wasserstoff und Mensch sich als Anfang und Ende der Kette treffen, damit natürlich auch die beiden Fragen, die jetzt so lauten:
Hat der Mensch den Wasserstoff produziert (aus dem er sich entwickelt hat)?, und kann Wasserstoff den Menschen gebrauchen?
Nein und noch mal nein, so geht es nicht. Auf meinem Block zeichne ich nun einen Kreis, der an einer Stelle eine Öffnung hat, denn der Kreis kann sich nicht durch seine eigenen Elemente schließen.

Ganz offensichtlich fehlt mindestens ein Bindeglied in der Kette.
Das Wesen!! Das ist es, genau, das menschliche Wesen ist es, das den Kreis rund macht. Das Wesen produzierte - verband die beiden Kräfte miteinander - Wasserstoff, und die höchstentwickelte Form - der menschliche Körper - dient ihm. Diese Darstellung ist zwar sehr vereinfacht, hört sich aber stimmig. Sollte sich tatsächlich einer der begnadeten Naturwissenschaftler dazu herablassen, sich mit meiner Idee zu befassen, wird er mir, dem Laien, wohl die vielen Argumente/Beweise dagegen gar nicht auflisten wollen. Warten wirís ab.

Das mit einer Idee verbundene Leben ist ein Produkt: das Wesen.
Wesen sind lebende Ideen. Heißt auch: Wesen besitzen Ideen für das Leben, können Leben gestalten (nicht etwa Leben erschaffen!).

Der Zwang, erschaffen zu müssen
Das Wesen erschafft (sich) ein Element, verbunden mit der Idee, daß sich daraus ein (ihr) Körper entwickelt, zum Zwecke, sich selber zu erleben. Und durch seinen Körper bekommt das Wesen wieder einen Sinn, nämlich, es kann leben. Dazu muß ich wohl ergänzen, daß die Wesen in den Körpern von einer besonderen Beschaffenheit sind. Sie sind nämlich als "fremdbestimmt" nicht mehr dazu in der Lage, "selbst-bestimmt" in Frieden und Freiheit zu existieren (zu spielen). Was bleibt ihnen da anderes übrig, als ein (ihr) fremdes Spiel zu spielen in einer (ihrer) Welt der Gegensätze, in unserer Welt.

Wesen mit gleichen Ideen gestalten Leben in eine Richtung, und das muß harmonisch sein, ohne Unfrieden, ohne ein Gegeneinander: Das ist der Zustand Frieden (den die körperlosen Wesen selber nicht spüren, weil sie nichts Gegenteiliges kennen).

FREMD
Die "Fremde Idee" erscheint auf der Bildfläche
Ein Wesen wird getäuscht oder irrt sich, und nimmt diese Idee als seine Idee für ein Spiel, und da ist es schon passiert: Das Gegeneinander ist da, der Unfrieden eingepflanzt und die neue Daseinsform programmiert: Mensch werden, hinunter auf Mutter Erde und hinein ins Spiel von Anfang und Ende.

IRRTÜMER  23.11.89
Die Lebenszeit
Das Leben verlängern - oder verkürzen, eine falsche Formulierung, denn nicht das Leben wird betroffen, allein die momentane Idee des Lebens. Und diese Idee stirbt irgendwann ohnehin. Die Idee ist mit Zeit verbunden, mit dem Tun, sich entfalten, sich offenbaren. Der Mensch ist die Form der Idee, die sich selber entdecken kann (transzendieren sagen die Fachleute). Und der Mensch behauptet weiterhin, daß er die einzige Form des Lebens mit dieser Fähigkeit ist, obwohl er die Sprache der Pflanzen und Tiere weder spricht noch versteht.
  Aber darum geht es im Moment eigentlich nicht. Die Frage ist:
Was macht es aus, was hat eine verkürztes oder verlängertes Leben einer bestimmten Idee für einen Sinn? Was macht es aus, ob ein Mensch 20, 40 oder 80 Jahre alt wird? Ist das nicht eine sehr relative Betrachtung, wenn wir uns ein Beispiel vornehmen. Wenn ich Hitler erschossen hätte, als er 20 war, wäre ich als Mörder verurteilt worden, hätte ich die gleiche Tat 25 Jahre später getan, ich wäre ein Held gewesen.
Schlimm empfinde ich, daß die vom Menschen geschaffenen demokratischen Instanzen darüber befinden, wann Mord belohnt oder bestraft wird.
***Darüber ist weiter zu schreiben.

EXISTENZ
Es kommt nicht darauf an, wann eine Sache ihre Existenz aufgibt, sondern was in der Zeit ihrer Existenz passiert ist.
Das Wesen hat etwas zu erledigen, es wird durch die "irdischen Umstände" daran erinnert, eine auf höherer Ebene geführte Korrespondenz.
Zeit ist ein Maßstab für geleistete Arbeit, nicht dezimal verteilbar. Gelebte Zeit ist die geleistete Arbeit für die Idee des Lebens

GERECHTIGKEIT
Datei "Geschichten"  Wiedergeburt und Ungerechtigkeit
Die Menschen schimpfen über "soviel" Ungerechtigkeit, die gerade und ausgerechnet sie trifft. Schade eigentlich, daß wir von den oder zumindest mal einem der Verstorbenen nicht direkt hören können, daß er sagt: "Viel zu früh schied ich dahin". Das lassen nur die Hinterbliebenen verlauten, wohl auch nicht immer ernst gemeint. Spaß beiseite, ich meine, das Gefühl der ungerechten Behandlung durch die Umstände der Welt kann nur dadurch entstehen, daß er oder sie meinen, alleine Körper zu Sein, daß sie annehmen, der Zufall bestimme, ob das Produkt Mensch reich, hübsch und/oder dumm ausfällt, ob es in Sibirien, Hawai oder Südafrika auf der Bildfläche erscheint. Wäre es an dem, sie hätten recht, aber, es irrt der Mensch (was seinen Körper angeht jedenfalls), so lang er lebt.

Der Mensch ist ein Produkt seines selbst, genauer gesagt, seines letzten "Ichs". Das Wesen bekommt den Körper zugewiesen, den es "verdient" auf Grund seiner individuellen Eigenschaften, die es aus seinem letzten Leben mitgebracht hat, jedoch eingebunden in äußere Umstände, die ihm sowohl die Chance einer Verbesserung als auch die Gefahr einer Verschlechterung seiner Beschaffenheit ermöglicht. Das ist doch mehr als gerecht, oder?
Nichts geht verloren, jeder Fehler muß irgendwann erkannt und ausgemerzt werden. Das ist so einfach, und doch werdet ihr es mir nicht so einfach glauben wollen, oder besser können aufgrund eurer langjährigen "Erfahrungen" aus langer Zeit. Genau aus diesem Grunde hat sich an der Welt des Menschen bis heute nichts geändert, weil sie (also wir) immer dachten, sie hätten das Richtige gelernt.
  Dabei beweisen die von intelligenten Menschen erschaffenen Produkte, die die gesamte Existenz aller Lebensformen bedrohen ("ja, dich auch!"), daß wir uns immer noch auf dem Holzweg befinden. Alle Religionen mit ihren Göttern und Päpsten, alle Politiker, Philosophen, Forscher, alle Märtyrer, Humanisten konnten mit ihrer Idee für menschliches Dasein diesen heutigen Zustand nicht verhindern, denn:
ER IST DA, DER INSTALLIERTE TOD, DAS ENDE DES DASEINS - HIER.

Kreislauf biologischer Idee für Leben
Der Körper bzw. seine Zellen leben auch nach seinem Tode weiter, nur nicht mehr in der uns vertrauten Art und Weise. Es hört vieles auf, was zum Leben des Menschen gehörte, Bewegung größeren Ausmaßes (Dynamik! da gibt es bestimmt ein Wort für), Gefühle wie Liebe, Bewußtsein wie Schmerz, Macht über seine menschliche Umwelt usw. Aber, Leben und Veränderung und Entwicklung bleiben dem materiellen Körper erhalten, einfach nur anders.
** Hier würde eine Definition über "Tod" her passen!!
  Was wir Tod nennen, ist das Ende eines Zyklus, eine Entwicklung ist oder wird beendet. Wäre der Körper wirklich ganz tot, er dürfte sich nicht um das geringste verändern. Die Würmer aber fressen an ihm und führen ihn, jedenfalls die ihnen genehmen bekömmlichen Teile, in den schon lange andauernden Prozeß des Heute-so-und-morgen-so zurück. Die Bühne des Lebens ist groß.

UNFUG
Ja, ihr Lieben, das ist Leben, das Leben tobt im Kreis herum, wie verrückt, man glaubt es kaum. Heute angelt das ahnungslose Kind, nennen wir ihn Peter, einen Fisch, der gestern den Wurm gefressen hat, der vorgestern ein Stück vom Großvater vernascht hat, Der Vater von Peter verspeist den Fisch, bekommt, woher auch immer, lustvolle Anwandlungen, sagt zu seiner Holden: eigentlich könnte Peter noch ein Brüderchen kriegen. Mach schon mal dein Bein frei, ich wasch den Klapperstorch. Ha, Ha, und noch ein ha. Jetzt reicht's wirklich, meine gute Stimmung mit der einhergehenden Phantasie versaut vollkommen die Bedeutung dieses Abschnitts. Soll ich die Zeilen löschen? Nein, ich streiche die "Bedeutung", ersatzlos. Vergiß es!

TOD
Sie sehen den Nächsten sterben, seinen leblosen Körper in die Erde übergehen, nur sehen sie diesen Vorgang mit den Augen ihres Körpers, dem irgendwann, das haben sie früh gelernt, sie wissen! es, das ihnen das gleiche Schicksal zuteil wird.
Das nur das Produkt dieser Idee "gestorben" ist, weil es seinen Zweck erfüllt hat, oder weil es nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit sein Ende fand, ist den meisten Menschen nicht bewußt. Dabei ist ihnen dieser Umstand nicht so sehr fremd, sprechen sie doch diese Sprache: "Er oder etwas hat seinen Geist aufgegeben".
Des Menschen körperliches Dasein ist das Produkt einer Idee, die Wirkung einer Ursache: so ist des
Menschen Körper die von seinem
Wesen verursachte Wirkung.

Sterben
Sie glauben, daß sie am Ende sterben
werden, daß am Ende ihres Lebens der
alles auslöschende Tod steht. Auch das
ist eine der großen Lügenbeine, auf der
diese Welt steht. Allein das Leben im
Körper endet, nicht das Leben selbst
und schon gar nicht die Idee vom Leben,
die sich bis zum Zeitpunkt des körper-
lichen Todes geformt hat. Leben ist
Energie, die Idee ist die steuernde Kraft,
Energie zu lenken, also auch Energie.
Energie soll sterben können, einfach
verschwinden? Nein, niemals. Wenn das
eintritt, was die Menschen als Tod bezeichnen, sind zwei Dinge passiert:
1. Der Körper ist ohne Leben, und
2. Das Leben ist ohne Körper.
Das hört sich sehr einfach an, nicht wahr, aber die Wahrheit ist einfach.

SEELE - Die Seele ist das gelebte Produkt des Wesens
(Wobei ich gerade denke, daß die Seele das Produkt ist von Wesen und Körper, der wirksam "gelebte" Teil des Daseins des Menschen. Das Wesen ist ja nur Faktor in einer zwanghaften Verbindung mit dem Körper, und bleibt in jeder Betrachtung nur abstrakt. Zu betrachten sind nur die Produkte, die mehr oder weniger vernünftig - dem Leben dienend - in der Zeit entstehen.
"Der Mensch besitzt eine gute Seele", das heißt, er lebt vernünftig, entspricht gewissen "Ideellen Bildern" der menschlichen Kultur. Leider leben einige der zivilisierten Zeitgenossen nach Bildern, die sie im Dickdarm gespeichert haben.

SINN - ZWECK - NUTZEN
Die Verbindung von Zweck und Nutzen
Die Banane, die Bananenstaude und ein Affe müssen dafür herhalten. Also, die Banane ist die Frucht der Staude, die ihr ihren (einen) Sinn gibt. Des weiteren hat die Banane einen Sinn, weil der Affe (und ihm ähnliche Lebewesen) sie zwecks Ernährung verzehrt. Genau - ein Doppelsinn, nach unten geben, nach oben anbieten. Genau genommen ist es natürlich die Staude selbst gewesen, die das Produkt Banane in der vom Affen gewünschten Art (zumindest hauptverantwortlich) reifen ließ und ihr den "Sinn Nahrung" gab, aber, hat der Affe das leicht gekrümmte gelb/grüne corpus delicti erst einmal gepflückt und in seiner Gewalt, sieht und schmeckt er in ihr den Sinn. Die Banane nutzt ihm, nicht die Staude selbst. So bekommt die Pflanze erst ihren (Haupt-)Nutzen durch die Frucht, die nutzbar ist, indem sie zum Zweck gemacht wird. In der Natur laufen diese Vorgänge von Sinn + Zweck automatisch ab, per Naturgesetz sozusagen nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere, ich bekomme das und das, und liefere dafür dies und jenes. Ein toll funktionierendes System, nur, irgendwo muß die Kette doch beginnen, aber wo? Beim Wasserstoff vielleicht, unserem irdischen Grundelement, aus dem sich das Leben entwickelt hat? Könnte sein, ich bin kein Wissenschaftler, um es wissen zu können, so bleibt mir vorerst nur die Vermutung. Dort, nämlich beim Wasserstoff, beginnt für mich das mit einer Idee verbundene Leben (Bewegung, Entwicklung, Existenz). Und wo endet die Kette? Beim Menschen, präziser gesagt, bei seinem Körper als dem höchstentwickelten Objekt der Natur. Das ist wohl für jedermann sicher der Mensch, oder soll ich Neger ausklammern, weil die stinken, und weiße Amerikaner hervorheben, weil sie die wirkungsvollsten, treffsichersten Massenvernichtungswaffen gebaut haben? Nein? Gut, dann weiter.

Unsterbliche Energie
Ein weiterer großer Irrtum ist, wir Menschen könnten Energie erzeugen. Aus meiner Sicht eine bewußte Irreführung. Energie existiert, sie kann alleine in für den Menschen nutzbare Formen umgewandelt werden. Diese neuen Produkte sind nur veränderte Wirkungen, keine neu erschaffenen Ursachen. In Kraftwerken wird Strom erzeugt, keine Energie. Strom ist eine besondere Form von Energie, ein neues Produkt, aber keine neue Energie, es ist alte Energie in anderer Form.
Energie ist Energie, und du bist, und du bleibst. Auch wenn dein Körper stirbt, lebst du, denn Leben ist Energie - und unsterblich.
Es wird der Moment in deinem Leben kommen, da wachst du auf, und stellst mit einem gewissen Erschrecken fest, daß du tot bist. Und dann? Du wirst das elende Spiel auf der Erde betrachten, daß mit deinen Freunden veranstaltet wird, bist stumm wie ein Fisch, ohne die geringste Chance, ihnen ein Stück von deiner Weisheit mitteilen zu können. Irgendwann und irgendwo (ganz sicher nicht auf dieser Welt) schlüpfst du wieder in einen
Körper, saugst dich an Mutters Brust zu Kräften, um dann langsam aber sicher immer tiefer in den Prozeß der dich umgebenden Gesellschaft zu geraten. Ihre Bilder werden dich leiten, ihre Worte werden dir Gesetz, ihre Schläge verschaffen dir Gewißheit. Sie werden dich lehren, was sie sind, nicht, was du bist, und so wirst du dich an das Bild nicht mehr erinnern können, als du deinen toten Körper und das ihn umgebende Elend betrachtet hast. Du kannst den Sumpf nicht mehr sehen, aus dem du kamst, denn dein neues Bewußtsein steckt bereits wieder tief im System der Lüge, der Angst, der Ablenkung, der unterdrückten Wahrheit vom Sinn deines Lebens. Vergessen ist das Wissen um deine Freiheit, daß du zum Leben keinen Körper brauchst. Tief vergraben liegen die Ideen von einem Dasein in Spaß und Freude in dir, unmöglich erscheinen dir grenzenlose Liebe und ungetrübte Harmonie.

System-Hetze - Anarchie?
Selbst wenn ihr es so nennt, der Zustand unserer Welt, meine die tickende Zeituhr der totalen Vernichtung aller geistigen Substanz, rechtfertigt jedes Wort, das gegen den Wahnsinn gesprochen wird.

Unterdrückung, Lüge, Geheimnis
Die Menschen konnten die Verantwortung für ihr Leben bisher nicht in dem notwendigen Maße wahrnehmen, weil unter ihnen sehr mächtige Wesen leben, die eine Struktur von Lügen aufgebaut haben, damit die Wahrheiten des Lebens ein Geheimnis bleiben. Dies zu dem Zweck, um die Menschen zu unterdrücken, sie von ihrer Fähigkeit der Selbstbestimmung abzulenken, um ihre Wesen tiefer in den Irrtum ihrer wahren Bestimmung stürzen zu können.
  Das System dieser "Fremden Wesen" kann nur solange funktionieren, wie sie erfolgreich verhindern können, daß die Menschen erkennen, daß sie nicht alleine Körper sind. Es ist wirklich erstaunlich, wie groß das Wissen über das Wesen des Menschen ist, und das nur sehr wenige Menschen davon erfahren.

Die Mäuse sind weit weniger intelligent als Menschen, aber bisher hat noch keine Maus seine eigene Mausefalle gebaut. Die Menschen haben sie sich gebaut, sitzen frohlockend darin, loben den Herrn ob des guten Mahls, das er ihnen beschert hat, putzen ihr Auto auf Hochglanz und reiben sich beim Anblick ihrer Kontoauszüge frohlockend die Hände.
Die schlechten Statistiken der Menschlichkeit zeigen deutlich, wie sehr erfolgreich die Politik dieser Wesen bisher gewesen ist.
Warum diese Politik so erfolgreich gewesen ist? Schaut dorthin, wo die Informationen für die Gestaltung eures Lebens geboren werden, wer sie verbreitet, wer sie unterstützt und mit Bedeutung versieht, wer euch in dem sinnlosen Leben eures körperlichen Daseins unterstützt, wer euch bestärkt auf dem Weg des materiellen Wohlstands. Und wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr diese "Fremden Wesen" überall dort in unserem System entdecken, wo man sie am wenigsten vermutet: Führer von Religionen, ranghöchste Politiker, Forscher, Adel, Manager von Großkonzernen, Programmgestalter von Medien, die Macht des Geldes schlechthin.
Gegen diese Super-Mafia ist die sizilianische ein Knabenchor.

Du magst meine Geschichte glauben oder nicht, eine abweisende Haltung kann ich sogar verstehen, ja muß ich verstehen können, habe ich selber bisher doch auch nicht glauben können, was ich heute weiß, sonst wäre ich nicht hier als Mensch, dein Bruder. Ich werde weiter für deinen Frieden arbeiten, ein Frieden, der auch mein Frieden ist. Die Chancen auf Erfolg, ich weiß es, sind sehr gering, was mich jedoch keineswegs davon abhält, weiter auf diesem Weg voranzuschreiten. Könnte ich es, würdest du mich zu Recht einen Lügner nennen.

Viele Menschen, du selbst vielleicht, werden abwarten, mißtrauisch beobachten, was weiter aus dieser beinahe unglaublichen Geschichte von Wolfgang Jensen wird, dem namenlosen Niemand, der alleine für einen Frieden streitet, der hier auf Erden nicht möglich ist, der ohne jede Organisation und Unterstützung der Menschen Idee von ihrer Welt verändern will. Der behauptet, er habe den "Stein der Weisen" gefunden, den Sinn menschlichen Lebens entdeckt, wonach die Menschheit bisher vergeblich suchte.
Warte auf deinen Frieden, solange du dein Schicksal nicht in die Hand nehmen kannst, nur wird das Warten vergeblich sein. Der Frieden kommt nicht zu dir: Du mußt hingehen. Für diesen Weg hast du Intelligenz, einen Willen, Verantwortung und - Zeit, solange die Zeit da ist als die Möglichkeit, dich zu verändern, einzuschwenken auf den Weg des Friedens, um dir die Chance zu bewahren, den Frieden leben zu können.

FÜR DIE PRAXIS
Verantwortung für das Umfeld
Standortwechsel - Wenn man ein Bild erst mal so verschmiert hat, daß kaum noch schönes zu sehen ist, ist vielleicht besser - der einzige Weg, ein neues Bild zu malen, mit den alten Erfahrungen, wie es nicht geht, um die Freude am Erschaffen zurück zu gewinnen oder zu behalten.
Das schreibe ich, weil Bruno von seinen Schwierigkeiten in Agia Fotia erzählt hat, daß die Leute ihn nicht in Ruhe lassen.
"Ich will nur meine Ruhe haben". Ich versuche es mit einem Beispiel, nehme meine Gitarre, und sage: ich will Gitarre spielen, nehme den Holzkasten und schmettere ihn auf den Felsen, schaue in die Trümmer, und sage: Scheiß Gitarre. Bruno versteht, kontert: wenn es deinem Nachbarn nicht gefällt, kannst du nicht in Ruhe leben. Natürlich hat er recht, muß recht haben für sich, um überleben zu können. Würde er sich eingestehen, daß er allein der Verursacher seiner Welt ist, wäre er seinen Wert so reduzieren, daß es zum Leben nicht mehr ausreichte.
Bruno ist im Dorf ein Fremdkörper geblieben, hat sich nicht darum bemüht, verstanden zu werden. Zum Frieden leben gehört Liebe, verstehen können und verstehen lassen. So wie man in den Wald hinein ruft, so schläft man, oder wie man sich bettet, so schallt es heraus.
Jede Reaktion wird zum Kampf, und jede Kampfhandlung bedeutet letztlich Verlust, ein Stück von dem verlieren, was der Mensch wirklich sucht: Frieden. Denn ich bin sicher, alle Handlungen in der Zeit dienen allein als Zweck, seinen Frieden zu finden.
Wenn du Kräfte verändern willst, mußt du mit ihnen gehen, Teil dieser Kräfte werden, eins werden, und dann mag es dir gelingen, wenn du stärker bist, als sie, dank einer besseren Idee für den weiteren gemeinsamen Weg.

DIE DUALE LÜGE
Die Lüge ist die Wahrheit, der Tod ist das Leben, das Ideal ist Sünde. Das ist unser duales System. Der Blinde und der Lahme, ein funktionierendes Gespann, aber jeder für sich bleiben sie Krüppel. Das duale System als das Gute und Böse...
Schon am Anfang des bewußten Seins stand eine Lüge oder ein Geheimnis, denn nur Unvollkommenheit kann die (eingeschränkte) Basis für eine körperliche Existenz sein.
Ich denke: Der Baum der Erkenntnis gab uns die Kenntnis von einem Geheimnis, ohne uns über den Inhalt und seinen Zweck zu informieren. Durch das (unbewußte) Wissen über ein Geheimnis entsteht Unfrieden, ausgedrückt und gelebt auf dem Weg, diese Lüge zu entdecken.

Liebe leben
"Du brichst das Eisenherz nicht mit dem Brecheisen der Gewalt auf". Nur der Besitzer kann es selber, wenn er deine Liebe spürt, die nicht abhängig von seinem Herzen und auf ihn wirkt, die nicht nur fließt, wenn er es verdient hat, indem er liebenswert (indem er seine Rolle spielt) erscheint, sondern die frei und absichtslos ohne Bedingungen zu ihm strömt.



Auszug aus meinem Tagebuch
Die Gespräche der Leute verstummen, wenn ich die Straße entlang gehe. Sie starren mich an, verfolgen mich mit ihren Blicken und tuscheln hinter mir her, dem geheimnisvollen Fremden, der sich wie ein Adler in ihr Mausenest gestürzt hat. Ja sicher, sie spüren es, daß irgendetwas mit mir los ist, was nicht normal ist. Auf dieser Ebene sind die Drähte sehr fein gesponnen für die Ahnung auslösenden Impulse. Sie spüren mein Geheimnis, wohl nicht den Inhalt, aber seine Existenz. Kein Wissen über den Inhalt - und doch ein Wissen, über einen Behälter. Diesen Behälter, der Geheimnis heißt, besitzt jeder Mensch, und diese Behälter, denke ich, sind reaktiv und korrespondieren auf einer höheren Ebene miteinander, auch wenn ihre Inhalte von starken Kräften verleugnet, tief im Inneren verborgen bleiben.

Ich habe die Wahrheit der Natur Dualität genannt und damit zwei Dinge fixiert, die sich absolut gegenüberstehen. Dabei bemerkte ich nicht, daß diese Gegensätzlichkeiten von hoch und niedrig, groß und klein, Leben und Tod, allein den Körper betreffen. Die Seele aber ist eins. Sie erschafft nur Produkte mit Gegensätzlichkeiten. Diese "ihre Kinder" sind klassifiziert worden als Gegensätze, wir haben sie als solche gelernt, und wir fühlen und denken sie als solche.
So sind Liebe und Haß ein Ding, denn Haß entsteht durch verminderte oder eingeschränkte Liebe. Haß ist ein Produkt, keine Ursache: Ursache ist ein weniger an Liebe. Leben und Tod: der Tod ist Folge einer reduzierten Idee vom Leben, und sie allein verursacht den Tod. Der Tod ist ein Produkt des Lebens, und der Körper muß eine reduzierte Idee des Lebens besitzen, um sterben zu können. Hier an dieser Stelle darf ich anmerken, daß der Tod für die meisten Menschen eine Gnade ist.
Mehr oben ist weniger unten, mehr unten ist weniger oben, wobei es weder ein ganz oben im Sinne von absolut gut gibt noch ein absolut unten im Sinne von böse gibt. Dieses Gesetz schafft die Existenz schlechthin, und die Existenz schafft Produkte von mehr-oder- weniger guter Qualität, aber es sind alles gute Produkte. Jedes Produkt muß zum Teil gut sein.
Es gibt nicht Himmel und Hölle, es ist dieselbe Ebene des Lebens, nur in verschiedenen Zuständen, die das Wesen sich selber erschafft.
Himmel + Hölle ist eins, denn der Weg in den Himmel geht durch die Hölle.
"Geh ihn geradeaus, mit offenen Armen, frohen Mutes, und halte dem Teufel nicht deinen Arsch hin".

Eine gute Idee für den Schluß dieses Kapitels ist, denke ich, der Versuch, Klarheit in die wichtigsten Begriffe zu bringen:
Wesen, Seele, Körper, Leben, Idee, Vernunft, Gerechtigkeit, Verantwortung, Intelligenz, Gott,
Bevor ich die Begriffe statuiere, wende ich mich Rat suchend an die Allmacht der Götter (die Leser): Ihr Lieben, wie sollen wir Klarheit erhalten können? Wie sollen wir herzlich werden, wenn wir nicht unser Herz in die Hand nehmen und es genau betrachten, um aus dieser Mördergrube herauszukommen?

1. Der Mensch ist ein Produkt. Er besteht aus
a) Leben. Das ist Energie als reine Existenz, (als Potential?)
b) einer Idee für Leben, die Möglichkeit, der Existenz eine Form zu geben. Die Idee besteht aus
b1) einem Willen, seine Idee zu verändern, verschiedene Formen der Existenz zu erschaffen.
b2) einer Intelligenz (die Fähigkeit, zu unterscheiden), seinen Willen vernünftig handeln zu lassen.
b3) Vernunft (macht den Sinn) ??

2. Der Mensch besitzt Freiheit
a)  sein Leben ist autonom, unabhängig von anderen Leben
b) er ist durch seinen Willen selbst-bestimmt
c) er kann jede Form des Daseins alleine erschaffen
d) ohne ein Gesetz, das ein Muß ausspricht, ohne jeden Zwang.

3. Der Mensch ist im Besitz von Verantwortung, weil
a) sein Wesen die Form des Dasein verursacht
b) er sich die Bedingungen seiner Welt selber erschafft
c) ihm dafür alle Mittel zur Verfügung stehen
d) keine höhere Instanz vorhanden ist, die sie ihm abnimmt.

4.Der Mensch als verkörpertes Wesen findet einen Sinn in der Natur,
denn die Natur für sich alleine hat keinen Sinn
a) die Natur zeigt ihm das Bild seiner Existenz, den Inhalt seiner Idee vom Leben
b) in der Natur spiegelt sich sein Unfrieden
c) und hält seine Sehnsucht nach Frieden wach.
d) sie bietet ihm die Mittel, seine Idee vom Leben zu verbessern.

5. Es gibt tatsächlich nur 2 Möglichkeiten
a) was man tut
b) was man nicht tut

Warum beschäftigen sich die Menschen nicht mit dem Wissen über sich selbst?
Eine gute Idee von außen: Sie haben Angst vor der Wahrheit -
und den daraus zwingend folgenden Konsequenzen für ihr Verhalten.

II. DIE TAGE DAVOR
Mein Problem derzeit: die alten Weisheiten gutheißen
Ich soll, nach dem I Ging, nach Buddha und Mohammed kein Führer sein, kein Häuptling, sondern einer von ihnen. Das verstehe ich, weil ich lebe, jeden Tag wieder neues erfahre, jede Minute eine Entwicklung erlebe. Aber:
andererseits hat diese Weisheit bis heute nichts am menschlichen Dasein verändern können.
Ebenso verwirrt mich die Forderung, Weisheiten des Lebens verschlüsselt in beispielhafter Rede mitzuteilen. Das Leben zu leben ist rätselhaft genug. Wäre es da nicht gescheiter, die grundlegenden Dinge als Wahrheiten zu verkünden, so wie sie sind. Was haben die Rätsel in den Gleichnissen den Menschen bisher geholfen? Ist die Menschheit heute auf dem richtigen Weg?
Irgendwie bedrückt es mich, daß ich an diesen wunderbar klingenden Weisheiten östlicher Kultur rütteln muß, aber:
hat unser Heute eine Chance, wenn nicht alles in Frage gestellt wird, was den bisherigen Verlauf unserer Geschichte bestimmt hat?

Fromm schreibt: Heute ist Töten eine andere Sache, als früher. Damals wurde eigenhändig mit der Lanze abgestochen, heute ist der vielfache Tod anonym per Knopfdruck eines einzelnen auszulösen. Darin wäre der Grund zu sehen, daß sich der Mensch nicht mehr mit der drohenden Katastrophe befaßt, weil es nicht "sein Ding" ist, zu töten.
Ich meine, wenn dem wirklich so ist, sollte der in diesem Bewußtsein vegetierende Mensch schnellstens darüber aufgeklärt werden, daß Unrecht dulden wie Unrecht tun ist, daß im Ergebnis auf sein Wesen die gleiche schlechte Wirkung eintritt, als hätte er selber Hand angelegt.

Wer wissend ist, hat am Ende auch nicht mehr die Freiheit der Entscheidung. Es bleibt nur ein Weg - zu lieben, wie auch immer, und das wesentliche daran ist, je schlechter die Menschen dir begegnen, je mehr wirst du sie lieben (müssen), denn gerade sie bedürfen der meisten Liebe.

III. Mein Frieden, das Ende einer Reise
Heute habe ich meinen Frieden gefunden, heute habe ich meine Freiheit gefunden, heute habe ich meine Wahrheit gefunden, heute habe ich meine Macht gefunden - Heute, der Tag, an dem ich im Bruchteil einer Sekunde alles verloren habe.

Ich bin frei
Die Entscheidung hat sich ihren Weg in mir frei gekämpft. Bin ab heute nicht mehr das Vorbild, der Kämpfer für das Gute, der grenzenlose Weltverbesserer, der Esel vor dem Übel der Menschheit, nicht der Jesus-Verschnitt einer Schmierenkommödie im Provinztheater. "Macht ihr euer Ding, und ich mach meins". Punkt, Aus, Ende, der Bart kommt runter, die Haare kurz, die Kette mit den Symbolen meiner Freunde wandert in die Schublade. Ich bin wieder der Mensch Wolfgang Jensen geworden mit dem besonderen Merkmal: keine besonderen Merkmale. Grabe das Beet gründlich um, in dem mein Heiligenschein wachsen sollte, lasse keine Krume auf der anderen. Steche zwei Löcher in die Mütze, vielleicht wird da bald was durch wachsen, wo ich Milchdosen mit aufpieksen kann.
"Ha, ha. Angst, meine Hörner zu zeigen? Ihr kreuzigt doch, was euch unter
die Finger kommt, und sprecht heilig, wie es euch gefällt. Bin ich Hitler, bin ich Jesus, ihr macht es euch schon recht".

Vorspiel - WUT
Worum gehtís?
Die Menschen aufzuklären über die reale Realität
Was war - was ist - was wird
Warum ist das so
Wer hat es getan
Wer hat die Verantwortung

Wer sind die Verbrecher?
Sind es wirklich einzelne, sind es viele?
Sind es die Macher oder die Schweiger?
Ist es gar eine einzige Idee, die in vielen steckt?

Fragmente
Schicksal
Manch einer denkt, anderer Schicksal betrachtend, verdient der doch, was er bekam. Möge er sich daran erinnern, wenn er seinen Teil der Medaille bekommt.

Lebenssinn
Der Zyklus Angelhaken, Wurm, Fisch, Angler - beantwortet noch nicht die Frage nach dem Sinn, wenn der Angler den Fisch nicht ißt. Und die Menschen werden nicht gegessen.

Kehrt-Marsch - Verstehen   Ich WOLLTE

(Wer sich das auch noch antun möchte, bitte sehr - es gibt dafür neuerdings eine zweite Seite)



Kreuzritter
(in Arbeit)

Das war mal ein kleiner Rundflug durch die Gemeinde, Pitsidia, Pirgos, Agia Fotia, die Messara, mein Besuch in Iraklion und Chania.

Einzelne Bilder gehören zu bestimmten Themen, und ich werde, wenn ich die bespreche, sie noch einmal zeigen und dann kommentieren.

Für den Frieden 
(2)