Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Wolfgang

Themen
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Größenwahn und Aberglaube

26. April 2010

Meine heutige Fahrt durchs Ruhrgebiet ging durch weitgehend unbekanntes Gebiet, über Stock und Stein und Höhen und Niederungen. Unterwegs traf ich einen Mann mit einem wautollen Neufundländer, den ich nach dem Weg fragte. Kurze Zeit später kam mir ein Gedanke, eher eine Erinnerung an Worte, die ich von den "ganz weisen" Menschen hörte:

Wer jetzt den Sprung in das neue Bewusstsein nicht schafft, bekommt später wieder eine Chance.

Ähnliches hört man auch von den "Zeugen Jehovas", einige "Experten" sprechen gar von Raumschiffen, von denen sie hier vor der großen Katastrophe abgeholt werden.

Warum gerade das Thema in mir hoch kam und gerade jetzt, keine Ahnung, aber es wird allemal Zeit für mich, dazu einen Kommentar abzugeben.
Ich halte diese sich elitär gebenden Typen für geisteskrank, genauer ausgedrückt, für größenwahnsinnig; hoffentlich war das klar genug.
Mit dem Christentum habe ich in dem Punkt auch meine Probleme. Die behaupten ja, nur wer bestimmte von der Kirche formulierte Glaubensgrundsätze befolgt, kommt in den "Himmel" - die anderen in die "Hölle", es wird "abgerechnet, Auslese betrieben. Das entbehrt jeder menschlichen Grundlage, kein Humanist käme auf solch eine (fast hätte ich abartige geschrieben) Idee. Denn gerade die Schwachen und Verwirrten brauchen ja eine besondere Fürsorge, und eher einen postiven Ausgleich für ihr erbärmliches Erdenleben, als eine (zusätzliche) Bestrafung.

Also, was ich eigentlich sagen wollte:
Man sollte lieber nicht auf Menschen hören, die einen Geist verkünden, der nicht mit dem Herzen kompatibel ist. Und im Zweifel, der wohl mindestens angebracht ist, sollte man sich nicht von Ideen verrückt machen lassen.

Susanne Startseite
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