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LWL spendet Hilfsmittel

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Mitarbeiterin des LWL-Versorgungsamtes Westfalen initiiert Spendenaktion

Münster (lwl). In den vergangenen Jahren hat der Landschafts- verband Westfalen-Lippe (LWL) schon mehrfach nicht mehr benötigte Hilfsmittel, die an seine Orthopädische Versorgungs- stelle zurückgegeben wurden, an das Friedensdorf International in Oberhausen gespendet. Nach den erschütternden Medienbe- richten über die Folgen des schweren Erdbebens in Haiti hatte Nicole Kruse vom LWL-Versorgungsamt die Idee, eine besondere Spendenaktion zu starten. So kamen in diesem Jahr besonders viele Spenden zusammen.

Die Mitarbeiter der Orthopädischen Versorgungsstelle haben die Sanitätshäuser der Region und Versorgungsberechtigte angespro- chen, um nicht mehr einsetzbare Hilfsmittel - insbesondere Prothesen, Rollstühle und Rollatoren - für Krisengebiete zu sammeln. Dabei wurden sie vor allem von zwei Sanitätshäusern aus Dortmund unterstützt.

"Verschiedene im Bundesgebiet tätige Hilfsorganisationen haben uns mitgeteilt, dass sie aus logistischen Gründen keine Sach- spenden nach Haiti schicken können. Diese Sachspenden werden jedoch nach Auskunft des Friedensdorfes International vor allem in den Krisengebieten der Erde besonders benötigt, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen und umso dringender auf Unterstützung angewiesen sind. Das Friedensdorf international unterhält zum Beispiel seit langem gute Kontakte und vor allem auch die logistische Netzwerke in Afghanistan und Pakistan", erklärt Kruse, warum die von ihr initiierte Aktion jetzt ein anderes Ziel bekommen hat.

Insgesamt hat das LWL-Versorgungsamt jetzt 82 Beinprothesen, fünf Toilettenstühle, sieben Rollatoren, sechs Rollstühle sowie einen Pflegerollstuhl und einen gut erhaltenen Sauerstoffkonzen- trator (Sauerstoffgerät, das bei verschiedenen HerzLungener- krankungen eingesetzt wird) an das Friedensdorf International übergeben. Zusätzlich aber auch noch viele kleinere aber ebenso wichtige Spenden wie zum Beispiel zwei Infusionsständer, 15 Orthesen (Stützapparate zur Stabilisierung funktionseinge- schränkter Körperteile), 28 Gehstützen, drei Gehböcke, 23 Paar orthopädische Schuhe, drei Hörgeräte sowie 23 Stumpfstrümpfe.

"Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die positive Resonanz und große Unterstützung, vor allem natürlich bei den Spendern für die großzügige Hilfsbereitschaft, mit der sie die Aktion unterstützt und damit Menschen in Not geholfen haben", so Kruse.