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Mehr Werkstattplätze ...

 Landschaftsverband Westfalen-Lippe

... für Menschen mit Behinderungen

Münster/Minden (lwl). In Westfalen-Lippe werden die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen weiter ausgebaut: Die Sozialpolitiker im Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) haben jetzt bei ihrer Sitzung in Minden 1,7 Millionen Euro für 301 weitere Plätze bewilligt. Die Zuschüsse für Mietkosten und Ausstattung fließen in Werkstätten in Oelde (Kreis Warendorf), Coesfeld und Nottuln (Kreis Coesfeld), Recklinghausen, Wulfen, Datteln (alle Kreis Recklinghausen), Dortmund und Gelsenkirchen.

In Westfalen-Lippe arbeiten rund 37.000 Menschen mit Behinderung in über 200 Werkstätten. "Die Tendenz ist weiter steigend", so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Die Schülerzahlen an den Förderschulen für behinderte Kinder weisen - entgegen allen früheren Prognosen - weiter nach oben." Gleichzeitig bemühe man sich, den so genannten ersten Arbeitsmarkt stärker für behinderte Schulabgänger zu öffnen.

In NRW arbeiten im Unterschied zu den übrigen Bundesländern auch Menschen mit schwersten Behinderungen und hohem Betreuungsbedarf in Werkstätten. Münning: "Das hat für diese Menschen, knapp 13 Prozent aller Werkstattbeschäftigten, den Vorteil, dass sie nicht nur am Arbeitsleben teilnehmen, sondern auch renten- und krankenversichert sind." Außerdem sei die Betreuung in anderen Tageseinrichtungen nicht billiger als in Werkstätten.

Westfalenweit gibt der LWL jährlich rund 450 Millionen Euro für behinderte Menschen in Werkstätten aus, etwa 14.000 Euro durchschnittlich pro Leistungsempfänger.

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