Unser Ruhrgebiet

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Veranstaltungen

Donnerstag, 22. April 2010, 19.00 Uhr

Das KZ-Bordell
sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern

Robert Sommer* rückt in seiner Studie eine bislang unbekannte Facette des Nazi-Terrors in den Fokus der Aufmerksamkeit, die vergessen, verdrängt oder jahrzehntelang tabuisiert war. Auf Befehl Himmlers wurden ab 1942 in den größten Konzentrationslagern Bordelle für Häftlinge eingerichtet. Der Bordellbesuch war als Anreiz zur Steigerung der Arbeitsleistung der in das System der Kriegswirtschaft eingebetteten Arbeitssklaven in den Lagern gedacht. Diese „Prämie“ blieb allerdings ausschließlich „arischen“ Häftlingen vorbehalten. Für die Bordelle rekrutierte die SS weibliche Häftlinge aus Ravensbrück und Auschwitz- Birkenau, meist unter der Vorspiegelung falscher Versprechungen oder unter Zwang.

* Robert Sommer, Dr. phil., (*1974) ist seit 2007 freier Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

In Kooperation mit dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., östliches Ruhrgebiet.

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund
Steinstr. 50, 44147 Dortmund
Telefon: 0231-50-25002
Telefax: (0049)-(0)231-50-26011


www.ns- gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.htmlS

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Neben der Rampe von Auschwitz und Bildern der Krematorien gehören die hölzernen Viehwagen der deutschen Reichsbahn zu den prägenden visuellen Symbolen der Judenvernichtung in der Nazizeit.

Das undatierte Archivbild zeigt das Konzentrationslager Neuengamme. Hier führte SS-Arzt Heißmeyer seine Experimente an Kindern durch.

Gegen vergessen - für Demokratie e.V.