Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

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Ruhrgebiet
"Geschichtskultur-Ruhr"

Heldenbilder

spiegeln die Leit- und Streitkultur ihrer Zeit. Sie sind geschichtlich-kulturelle Konstruktionen, die sich in den Prozessen von Wandel und Überlieferung beschreiben lassen. Welche Beziehungen bestehen zwischen dem vormodernen Helden-Begriff und den Bildungs- und Erziehungsidealen der Gesellschaft von heute? Was hat den Helden-Begriff reaktiviert? In welchem Verhältnis stehen Begriff und faktischer Gebrauch? Das waren die Leitfragen der interdisziplinär angelegten Tagung Die Helden- Maschine", die 2008 im Rahmen des Helden- Projekts des LWL-Industriemuseums in Dortmund stattfand. Die Beiträge der Tagung vermitteln einen kulturgeschichtlichen Überblick über Entstehung und Wirkung von Helden-Bildern aus unterschiedlichen fachlichen und methodischen Perspektiven.

LWL-Industriemuseum (Hg.): Die Helden- Maschine. Zur Aktualität und Tradition von Heldenbildern, 184 S., zahlr. farb. Abb., Essen: Klartext Verlag 2010, 19,95 Euro

Ebenfalls erschienen ist der Ausstellungsband: LWL-Industriemuseum (Hg.): HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen, 416 S., zahlr. farb. Abb., Essen: Klartext Verlag 2010,24,95 Euro

Die Ausstellung in der Henrichshütte Hattingen wurde vor einer Woche eröffnet, der gleichnamige Katalog ist nun erhältlich.
Ob Hercules oder Lara Croft: Jede Zeit hat ihre Helden! Sie sind Vorbilder und Hoffnungsträger, offenbaren Träume und Wünsche – und spiegeln eine Sehnsucht nach dem Besonderen wider.
Aber wofür werden Helden eigentlich gebraucht? Und wie werden sie gemacht? Wer macht Helden – und warum? Helden polarisieren und faszinieren. Ob frenetisches Bejubeln, ehrfürchtiges Aufblicken, wütendes Stürzen oder zum Schurken verdammen – die Helden lassen kaum einen kalt, sie sind immer etwas Besonderes.
Die Ausstellung "HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" zeigt die Entstehung der Helden in Antike und Mittelalter und verfolgt ihre Entwicklung von den Helden der Nationen über Kriegshelden, Sporthelden, Helden der Arbeit und Medienhelden bis zu den vielfältigen Helden der Gegenwart. Grundlegende Essays und Erläuterungen zu den Exponaten zeigen die Entstehung und Verehrung der Helden, ihre Konjunkturen, Funktionen und Wirkungen.