Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Unser Ruhrgebiet

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Ausstellung: "Kohle und Kunst"

28. März bis 27. Juni 2010

Der Architekt Alfred Fischer
und die Zeche Sachsen

Der Architekt Alfred Fischer (1881 - 1950) steht für den Aufbruch des Ruhrgebietes in die Moderne. Fischer gehört zu einer vergessenen Generation großer Baumeister, die durch ihr Werk Industrie und Verwaltungsgebäude, Wohnhäuser, Siedlungen und Kirchen wesentlich zur Gestaltung dieser Region beitrugen und deren Identität geprägt haben. Alfred Fischer hat sich darüber hinaus als erster Direktor der späteren Folkwangschule für Gestaltung in Essen einen Namen gemacht.

Zwischen 1914 und 1926 entwarf Fischer für die neu abgeteufte Zeche Sachsen in Heessen bei Hamm technisch modernste und ästhetisch anspruchvollste Übertagebauten: Fördermaschinenhäuser, Kesselhaus, Maschinenhalle, Kohlenwäsche und drei Arbeiterkolonien. In der Ausstellung wird die Bedeutung seiner Architektur vor der historischen und kunsthistorischen Folie sichtbar, im besonderen Fokus stehen ferner die Technikgeschichte der Zeche sowie die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der "Kumpel".

Die Ausstellung verbindet die Architekturgeschichte der Zeche Sachsen mit einer Darstellung über das Leben und Arbeiten auf der Zeche. Filme, Fotos, Dokumente und Arbeitswerkzeuge geben ein lebendiges Bild der ehemaligen Zeche. Von deren gewaltigen Ausmaßen kündet heute nur noch die ehemalige Maschinenhalle, die sogenannte Alfred- Fischer-Halle, die als Veranstaltungsort für große Konzerte und Festivals genutzt wird.

Veranstaltungsort:

Gustav-Lübcke-Museum

Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm

Telefon: 02381/17-5701

Menüknopf
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Ruhrgebiet

Katalog zur Ausstellung

200 Seiten, sw,

Format: 26,00  x 21,00 cm

Preis: 12,90 Euro

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