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Glaube, Arbeit, Freiheit

Fremd(e) im Revier!?
Ruhr 2010
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Die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ ist Teil des für das Kulturhauptstadtjahr entwickelten Kooperationsprojektes der Archive des Ruhrgebiets, das inzwischen von der Ruhr2010 GmbH angenommen wurde. Unter dem Obertitel

„Fremd(e) im Revier“

bereiten die Archive dezentrale Ausstellungen vor, die im Laufe des Jahres 2010 zu unterschiedlichen Zeitpunkten eröffnen. Die Bochumer ist ein Ankerpunkt des Projektes. Hier findet im April 2010 die zentrale Eröffnung statt.

Die Ausstellung im Städtischen Museum Wesel ist das zweite Projekt der Ausstellungsreihe Fremd(e) im Revier!?,für das sich im Kulturhauptstadtjahr erstmalig Ruhrgebiets-Archive aus neun Städten und zahlreiche andere Kooperationspartner zusammen tun, um anhand von Archivschätzen und wertvoller Leihgaben die Zuwanderung ins Ruhrgebiet über die Jahrhunderte nachzuzeichnen.


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"Fremde in Wesel 1543–1815"


Teil der"Fremd(e) im Revier!?"
Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

7. Mai bis 20. Juni 2010


Veranstaltungsort:
Städtisches Museum Wesel
Galerie im Centrum
Ritterstraße 12, 46483 Wesel

Das Stadtarchiv Wesel gewährt mit seiner Ausstellung "Glaube, Arbeit, Freiheit – Fremde in Wesel 1543 bis 1815"einen historischen Blick bis in das 16. Jahrhundert zurück. Wesel als größte niederrheinische Hansestadt war – abgesehen von Juden und Lombarden im Mittelalter – bereits seit dem 16. Jahrhundert mit Migration konfrontiert. Es kamen Religionsflüchtlinge, vor allem Wallonen, Flamen, Niederländer und Engländer, seit dem späten 18. Jahrhundert viele Franzosen – als Revolutionsflüchtlinge oder als neue „Herren“.
Die Ausstellung zeigt das differenzierte Mit- und Gegeneinander von Migranten und Alt-Eingesessenen und zeichnet die positiven wie negativen Einflüsse von wirtschaftlichen, sozialen, geografischen, kulturellen und religiösen Aspekten nach.

Aus höchst unterschiedlicher Perspektive wird dabei der Frage nachgegangen, welche Mechanismen aus einem kulturellen Neben-/ Gegeneinander ein Miteinander machen.

Die Ausstellung wird am kommenden Freitag, 7. Mai, um 19 Uhr eröffnet. Ulrike Westkamp, Bürgermeisterin der Stadt Wesel, und Dr. Ingrid Wölk, Leiterin des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, begrüßen die Anwesenden und Gäste. Dr. Martin Wilhelm Roelen, Leiter des Stadtarchivs Wesel, wird in das Thema und in die Präsentation einführen. Die musikalische Begleitung erfolgt durch die Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel.

Interessenten sind herzlich willkommen.

Mythos Ruhr begreifen

www.ruhr2010.de/fremde-im-revier

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