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Unser Ruhrgebiet

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"RUHR.2010"

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Ruhr.2010 und Höhlenkunst

Im Rahmen der Local Heroes Woche, die in Ennepetal vom 02.-08. Mai 2010 stattfindet, wird die Kluterthöhle zum ganz besonderen Ausstellungsraum der Kulturhauptstadt Europas.
Ausstellungseröffnung ist am 08.05.2010
Die Ausstellung dauert bis zum 05.06.2010
Eintritt für Erwachsene: 4,- €, Kinder/Jugend. bis 15 Jahre: 3,- €
Normalführungen finden in dieser Zeit nicht statt.

Geschichtliches zur Klutert-Höhle

    * 1586 wahrscheinlich erstmalig erwähnt. Das Original ist nicht mehr vorhanden, lediglich das Zitat 1927 von Schulten.
    * 1698 ältestes bekanntes Dokument von Wasserbach.
    * 1733 Beschreibung der Höhle durch Schütte.
    * 1785 Beschreibung und erster Höhlenplan (Gedächnisskizze) von J.E. Silberschlag.
    * 1800 Beschreibung und erster auf einer Vermessung beruhender Höhlenplan von L. Castringius und C. H. Stucke
    * 1883 Heinrich Schmidt verirrt sich 7 Tage und 8 Nächte in der Höhle. Schmidt erwirbt vom Eigentümer die Erlaubnis die Höhle gangbar zu machen.
    * 1884 Schmidt beginnt mit Führungen.
    * 1914 Erste wissenschaftliche Erforschung und neuer Höhlenplan durch Wolf, W. Zelter und T. Koep.
    * 1927 Verbesserter Höhlenplan und wissenschaftliche Forschung durch die Brüder Ewald und Emil Schulten.
    * 1935 Detaillierter Höhlenplan von Griepenburg.
    * im 2. Weltkrieg Luftschutzkeller.
    * 1950 wissenschaftl. Untersuchungen.
    * 1951 elektrische Beleuchtung.
    * Anfang der 50er Jahre Entdeckung der Heilkraft der Kluterthöhle durch August Bartz, Heimatforscher und Lehrer aus Ennepetal.
    * 1952 Beginn ernsthafter wissenschaftlicher Untersuchungen, insbesondere zur Speläotherapie.
    * 1954 Beginn mit Kuren unter ärztlicher Aufsicht.
    * 1965 Höhlenplan von H. Bender und B. Kliebhan.
    * 1976 Beginn der Erforschung durch den Arbeitskreis Kluterthöhle e.V..
    * 1996 neuester Höhlenplan durch den Arbeitskreis Kluterthöhle e.V..
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Ennepetal
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Ruhrgebiet

Ennepetal ist Local Hero

Ennepetal (idr). Ennepetal ist vom 2. bis zum 8. Mai "Held der Woche". In der Local Hero-Reihe der Kulturhauptstadt RUHR.2010 präsentiert die Stadt ihre Kulturszene; der Schwerpunkt liegt auf Ausstellungen.
Die Künstlergruppe "SEPIA 14" hat eine Art Puzzlearbeit erstellt, TeamART genannt, die im Haus Ennepetal gezeigt wird. Herausragender Ausstellungsort ist die Kluterthöhle, in der zum Ausklang der Local Heroes-Woche die Ausstellung "Höhlenkunst" eröffnet wird, die bis zum 5. Juni zu sehen ist.
Bewegte Bilder zeigt der Dokumentarfilm "Ennepetal", für den der gebürtige Ennepetaler Hardy Lahme zehn Jahre lang gefilmt und gesammelt hat. Zu sehen ist der Film am 4. Mai im Industriemuseum Ennepetal. Das Mittelalter kehrt am 6. Mai zurück nach Ennepetal. Dann findet auf dem Minna-Schmidt-Idar-Platz ein keltisch- mittelalterlicher Abend statt, bei dem der Autor Uwe Schumacher eine Neuauflage seines Buchs "Das dunkle Geheimnis der Klutert" vorstellt.


Bis zum Jahresende steht allwöchentlich eine andere Stadt der Metropole Ruhr im Scheinwerferlicht. Als "Local Heroes" präsentieren die Städte ihre eigenen Beiträge zur Kulturhauptstadt RUHR.2010.
Unter www.metropoleruhr.de wird der amtierende "Held" vorgestellt.

Pressekontakt: Stadt Ennepetal, Carsten Michel,
Telefon: 02333/979230,
E-Mail: cmichel@ennepetal.de

Von der Ennepatal-Internetpräsenz:

Die Local Heroes Woche, die in Ennepetal vom 02.-08. Mai 2010 stattfindet, ist unter dem Leitmotiv geplant, die Kulturszene, die Kulturschaffenden und die Kulturorte Ennepetals im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas vorzustellen.

Sonntag, 02. Mai 2010

Offizieller Auftakt der Local Hero Woche

Ausstellungseröffnung mit Werken der Gruppe „SEPIA 14“ und Übergabe der „S!NG - Säule“  und des Kulturhauptstadtkreuz im Foyer des Haus Ennepetal um 11:00 Uhr

1987 gründeten 14 Hagener Künstlerinnen und Künstler eine Künstlergruppe, die den Namen „SEPIA 14“ erhielt.

Sepia, die braune Farbe des Tintenfisches, ist eine prägende Farbe in der Kunst. Darüber hinaus hat dieser zehnarmige Fisch für die Gruppe eine ganz besondere Bedeutung. In ihr gestalten 14 Malerarme  auf einem Bildträger Gemeinschaftsarbeiten, ohne dass jeder Künstler dabei seine individuelle Eigenständigkeit verliert. In dieser unkonventionellen Arbeitsweise sind so in den letzten Jahren außergewöhnliche Werke entstanden.

Es entwickelt sich zu einem gewählten Thema eine Art Puzzlebild. Jeder Künstler gestaltet - unabhängig und losgelöst von seinen Mitstreitern - ein Puzzleteil. Alle Teile werden dann wieder zu einem Ganzen zusammengefügt. Hierdurch ergibt sich die Einmaligkeit der TeamART. Das Ergebnis dieser TeamART - Gemeinschaftsarbeiten ist stets überraschend und versetzt nicht nur den Betrachter in Erstaunen, sondern auch die Künstler selbst.

Die Gruppe ist unabhängig und nur ihrer Intention verpflichtet: der Beschäftigung mit der Kunst und mit dem eigenen künstlerischen Schaffen.

Selbstverständlich malt jeder Künstler seine eigenen Bilder, in denen er sich ganz individuell ausdrücken kann.

Die Mitglieder der Künstlergruppe:

Werner Böcker, Le Quan Chuong, Edith Cramer, Ute Knorpp- Leisenheimer, Charlotte Maurer, Sigrid Menzel, Anke Ortmeier- Stutzke, Ingrid Quade, Heinz Reimann, Benno Schmolke, Friedegard Schulte-Noelle, Sigrid Steinwasser.