Wohlbefinden


Wohlbefinden sollte ein wünschenswerter Zustand für einen
"normalen" Menschen sein. In Harmonie mit der Welt und in
Frieden  mit sich selbst, wer würde das Wohltuende dieses Zustands
nicht kennen und schätzen. Im folgenden wollen wir versuchen, einige Aspekte zu beleuchten. Dazu gehören das körperliche Wohl in Form von Gesundheit, Fitness und die Gestaltung der Grundbedürfnisse. Dazu gehört ebenso die Ebene der Gefühle und Emotionen und die Ebene des Geistes, dem Reich der Ideen und der Vernunft.

Was bei uns Wohlbefinden auslöst läßt sich einfach beschreiben, und es hängt -  das soll nicht hochmütig klingen - mit bestimmten Fähigkeiten zusammen. Eine davon ist Gewahrsein. Susanne sah, wie sich eine Biene auf einer Distel nieder ließ; daraus entstand ein Bild. Wir freuten uns über über die Distel, die in unseren Fokus gerückt war, über die schöne, emsige Biene, über das Wesen des Prozesses, der da vor unseren Augen ablief. Dann freuten wir uns über die schönen Bilder, und jetzt freuen wir uns, diese Bild euch verfügbar zu machen, damit ihr euch auch freuen könnt - dadurch, dass wir teilen können, entsteht bei uns weiteres Wohlbefinden.

Im Gysenberg machten wir eine kleine Rast, tranken eine Tasse Kaffee aus unserer Thermoskanne. Ein nicht mehr ganz junges Ehepaar mit ihren beiden Kindern ging an uns vorüber, wir freuten uns über deren Harmonie, sie freuten sich auch und er sagte: "Ja, so geht es wohl." Ja, so geht es, und wenn dann auch noch nette, offenherzige Leute das Szenario bereichern, verstärkt sich unser Gefühl, irgendwie Zuhause zu sein.

Ein kleines, aktuelles Beispiel, was uns sehr wichtig ist. Moritz spielt in seinem Zimmer gelegentlich mit ziemlicher Lautstärke, und wenn ich nicht weit entfernt sitze und konzentriert arbeite, nervt das zeitweise erheblich. Nun gibt es aber ein Problem mit der Kinderzimmertür, die nicht richtig schließt. Heute reparierte ich den Schaden, und nun wird mich der reduzierte Lärm nicht mehr nerven. Wollte damit sagen, ich habe meine Verantwortung für einen bestimmten Zustand übernommen und meinen Teil dazu geleistet, die Zustände in der Gemeinschaft zu verbessern - und so meinen Wohlergehen verbessert, indem ich das Bestmögliche tat, und zwar für UNS.

Viele Menschen  meinen, es käme nur auf die großen Dinge im Leben an. Ich bin aus Erfahrung ganz anderer Auffassung und jage bereits seit vielen Jahren nicht mehr den "großen" Erfolgen hinterher. Für mich zählen die vielen kleinen Dinge, die sich dann fast wie nahtlos aneinander reihen und so als Summe einen Tag mit guten Gefühlen füllen. Das verbindet mich sehr mit Susanne, die die "kleinen" Erfreulichkeiten auch schätzt. Darüber hinaus achten wir auch auf Details, bewundern zum Beispiel das Innenleben einer Blume.













Ich persönlich, das möchte ich mal aus meinem tiefsten Inneren sagen dürfen, werde den Verdacht nicht los, dass man Menschen glauben läßt, sie könnten Wohlbefinden nur erreichen durch ein vielfältiges Konsumieren von ihnen vom Wesen her fremden Dingen. Dadurch zwingt man sie nämlich, sich an einem im Außen stattfindenden Produktionsprozess zu beteiligen - und suggeriert ihnen sehr subtil, sie könnten nicht aus eigener Kraft, praktisch völlig fremdmittellos, den Zustand ihres Wohlbefindens erreichen. Die dahinter steckende (im weitesten Sinne politische) Absicht ist nicht schwer zu erraten.

Genug der Einleitung. Für die Texte zu Wohlbefinden und Gesundheit gibt

es jetzt ein Inhaltsverzeichnis. Viel Freude und Verstehen beim Lesen.


Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Menüknopf

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