Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

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23. April 2009

Eigentlich gibt es immer einen konkreten Anlass für mich, einen bestimmten Stein zu beschreiben, so auch beim Chalcit. Wir bekamen ein Kilo Orangen- Calcit geliefert, und als Susanne über die Heilwirkungen gelesen hatte, sagte, sie, wir würden einen Trommelstein davon brauchen, für Moritz. Klar, was denn sonst, und ein paar Momente später hatte ich einen selbigen gekauft (der die Tage per Post geliefert wird).             Das ist er.

Der folgende Text stammt von der Seite
"Lebensquell". Ich finde ihn sehr informativ;
schaut mal selber auf die Seite.

Ein sehr beliebter Heilstein, den bereits
Hildegard von Bingen vor über 800 Jahren in
ihrem „Buch von den Steinen“ beschrieb, ist
der Calcit (Kalzit).

Der Name Calcit leitet sich vom Kalkstein ab (griech. chalix = kleiner Stein; Kalk, lat. calx), der monomineralisch aus Calcit besteht. Aufgrund seines Formenreichtums entstanden im Laufe der Zeit unzählige Synonyme: Androdamas, Kalkspat, Perlmutterspat, Seekreide und Wasserstein sind mit die bekanntesten. Fast ebenso viele Handelsnamen wurden erfunden: Citrinocalcit (brauntransparent), Honig- bzw. Orangencalcit (orange/weiß), Kobaltcalcit (violett), Riverstone (Calcit-Aragonit-Gemenge), aber auch Namen wie Alabaster, Onyx-Marmor, Achat oder Jade wurden verwendet, die im eigentlichen Sinne völlig andere Mineralien bezeichnen. Sehr interessant ist auch ein Name des deutschen Volksmundes: Beinbruchstein!

Entstehung, Erscheinungsformen und Vorkommen
Calcit ist ein Calciumcarbonat mit trigonalem Kristallsystem und unterschiedlichen Mengen von eingelagerten Mineralstoffen. Gelb-, Rot- und Brauntöne entstehen dabei durch Eisenanteile, Mangan färbt den Stein rosa bzw. grau bis schwarz, und Violett entsteht durch Kobalt.

Calcit wurde in großen Massen hauptsächlich durch Kalkablagerungen in flachen Meeren gebildet, meist unter Mithilfe von lebenden Organismen wie Muscheln, Schnecken, Korallen, Schwämmen usw., welche den Kalk für ihre Skelette und Schalen aus dem Wasser ausfilterten. Nach deren Absterben verdichtete sich die Kalksubstanz dann allmählich zu festem Gestein.

Bei einer anderen Entstehungsweise bilden sich schöne Kristalle und teilweise große Kristallstufen aus heißen mineralischen Lösungen in Gesteinshohlräumen, Klüften und Erzgängen, sowie durch Abscheidungen an heißen vulkanischen Quellen.

Weiter kann hier - quasi als dritte Gruppe - der metamorphe Marmor gelten, ein durch großen Druck und Hitze umgewandeltes Kalkgestein, dessen Gefüge sich von winzigen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Calcitkristallen in größere, körnig erscheinende Formen umkristallisiert hat. Zusammen mit den vielen eingeschlossenen Mineralstoffen entsteht so die typische „Marmorierung“ des Marmors.

Da Calcit das formenreichste Mineral überhaupt ist, erhielten viele seiner Formvarietäten eigene Namen, was den Laien oft verwirrt: faserige und blättrige Formen nennt man Atlas- bzw. Blätterspat, Kalksinter sind Quellablagerungen mit deutlichen Bänderungen; es gibt säulenförmigen Kanonenspat, die rosettenartige Spatrose sowie würfelförmigen, stengeligen und dünnblättrigen (Schiefer)spat. Die Aufzählung ließe sich noch beliebig fortsetzen. Eine besonders beliebte Form ist der Doppelspat-Rhomboeder mit ausgeprägter Doppel-Lichtbrechung, der industriell für optische Instrumente ein-gesetzt wird und aus dem neuerdings schöne Formen mit faszinierenden Licht- /Farbreflektionen geschliffen werden. (siehe Abbildung). Calcit-Vorkommen gibt es weltweit. Hauptlieferländer sind Brasilien und die USA (Kristalle und Stufen) sowie Mexiko (bunte Rohsteine).

Steinheilkundliche Wirkungen des Calcits
In der Volksheilkunde findet Calcit als Kalk, meistens in Form von Hautaufstrichen, seit Jahrhunderten Verwendung; entsprechende Rezepte finden sich auch bei Hildegard von Bingen. Als beliebtes „Zugmittel“ gegen eitrige Geschwüre eingesetzt, führten sie allerdings oft zu Reizungen oder Verätzungen der Haut.

Ursächlicher wäre eine Regulierung des Darms, die ebenfalls mit Hilfe von Kalk bzw. Calcit erfolgen kann. Die richtige Zusammensetzung der Darmflora ist für die abschließenden Verdauungsprozesse im Dickdarm sehr wichtig. Haben sich die falschen Bakterien dort angesiedelt, kommt es zu Fäulnisprozessen, Blähungen und Aufnahme von Giftstoffen ins Blut. Das belastet wiederum die Leber, aber auch Lunge und Haut, die nun versuchen, einen Teil der Ausscheidung zu übernehmen. Die Folge können Verschleimungen der Atemwege, stark riechender Schweiß oder Erkrankungen der Haut sein. Eine sanfte, doch sehr wirksame Dickdarmregulierung kann mit mehreren farbigen Calcit-Rohstücken erfolgen, die für längere Zeit (mehrere Wochen) in einen Krug mit Wasser gelegt werden. Von diesem Wasser trinkt man täglich ein Glas, am besten frühmorgens zwischen 05.00 und 06.00 Uhr, da nach der chinesischen Organuhr dies die Stunde der aufsteigenden Dickdarm-Aktivität ist. Der Calcit wirkt natürlich auch zu anderen Tageszeiten, jedoch zu dieser Stunde besonders intensiv. Eine solche Calcit-Kur verbessert die Darmflora, hilft sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall und führt in der Folge auch zur Stärkung der Leber, des Immunsystems und zu einer reineren Haut.

Calcit wirkt allgemein stoffwechselanregend und wachstumsfördernd bei Kindern. Er regt die Blutgerinnung an, fördert die Heilung von Gewebe und Knochen (Beinbruchstein), normalisiert den Herzrhythmus und stärkt das Herz.

Mental fördert Calcit das Vermögen, Ideen in die Tat umzusetzen. Er verbessert das Unterscheidungsvermögen und das Gedächtnis und macht tüchtig und erfolgreich.

Emotional gibt Calcit Stabilität, Selbstvertrauen und Standhaftigkeit. Er wirkt gegen Trägheit und stärkt die Fähigkeit zur Überwindung von Hindernissen.

Spirituell wirkt Calcit sehr stark entwicklungsbeschleunigend, aber auch drosselnd bei zu schnellen Prozessen. Besonders bei kleinen Kindern ist dies feststellbar, aber auch bei Erwachsenen, die an keine positive Wendung im Leben mehr glauben. So ist er ein idealer Stein für eine harmonisch voranschreitende Entwicklung.

Anwendung
Calcit sollte als Kette, Anhänger und/oder Handschmeichler längere Zeit (mehrere Monate) unmittelbar am Körper getragen werden. Als Essenz oder Edelsteinwasser (siehe oben) eingenommen, ist seine Wirkung schneller und stärker spürbar. In Absprache mit einem erfahrenen Homöopathen kann bei passender Indikation auch das homöopathische Medikament eingenommen werden (Calcium Carbonicum).

Verwechslungen und Fälschungen
Calcit kann als Trommelstein oder in verarbeiteten Formen leicht mit anderen Mitgliedern seiner Familie, z.B. dem Aragonit, Dolomit, Magnesit oder anderen Carbonaten verwechselt werden. Exakte Bestimmungen können hier nur durch mineralogische Begutachtung erfolgen (Spaltbarkeit, Löslichkeit, Dichte).

Als vielfach poröser Stein wird Calcit gerne gefärbt (rot, gelb, türkis, grün, violett), seltener bestrahlt (erzeugt Gelb, Blau, Lila). Eine Erkennung ist nur durch mineralogisch-gemmologische Untersuchungen möglich.

Reinigung
Schmutz und elektrostatische Ladung entfernt man am besten unter fließendem kalten Wasser, dabei ca. 1 Minute kräftig reiben. Zur Löschung aufgenommener Fremdinformation empfiehlt sich auch hier das Einlegen in eine Amethystdruse - oder zwischen die Spitzen eines Drusenstückes - für ca. 1 - 2 Tage (Grundreinigung). Bei häufigem Gebrauch des Steines sollte er einmal wöchentlich für 1 - 2 Stunden in die Amethystdruse gelegt

werden.





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