Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Streifzüge

Traumgarten
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14. Juni 2009

Lange Straße in Herne

 Als Autofahrerin kannte ich einige von ihnen. Seit ich mit meinem Liebsten mit dem Fahrrad unterwegs bin, habe ich viel mehr und viel schönere kennengelernt - und die Erkenntnis gewonnen: Wir leben in Gerthe auf dem Lande.

Einer der schönsten Wege in unsere Nachbarstadt führt uns durch die Lange Straße (nicht zu verwechseln mit der Lange Straße in Castrop, über die wir ja auch schon trödelmäßig berichteten). Vorbei an Reiter- und Bauernhöfen, durch Feld, Wald und Wiese verlassen wir Gerthe und finden uns innerhalb weniger Minuten in Ruhe, Frieden, in ländlichem Idyll, das nur von wenigen Autos und vereinzelten Radrennfahrern gestört wird.

Und hier entdecken wir mal wieder einen der besonderen Gärten, die wir so lieben: Einen Ort zum Träumen und zum Innehalten, einen Ort an dem Zeit keine Rolle spielt. Ob wir fünf Minuten zum Fotografieren herein kommen dürfen, fragen wir den Hausherrn. Wir dürfen - und danken ganz herzlich dafür.
Und während Wolfgang sich unterhält bin ich so versunken in diesen Ort und die Wesen, die dort leben, dass ich am Ende nicht sagen kann, waren es wirklich nur ein paar Minuten oder eine Ewigkeit, die ich hier verbracht habe? - Und was ist die Realität? Das, was ich hier drinnen in diesem Traumland erlebe, oder die Welt der Straßen, Häuser, der hektischen Menschen, die in die Geschäfte oder zur Arbeit oder nach Hause vor den Fernseher streben. Wenn ich wählen darf, dann weiß ich wohl, welche Wirklichkeit mir die liebste ist. Und ich lade Euch ein, sie mit mir zu sehen.

Für manchen steckt der Teufel im Detail. Für mich stecken darin die größten Wunder. Bild anklicken und Ihr seid mittendrin.

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Von Gerthe führen viele Wege nach Herne.