Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Wohlbefinden

Streifzüge
_________________________________________________________________________________________________...

Chancen nutzen

27. Februar 2010


Gemischtes Wetter angesagt - bedeutete für uns, unsere Räder flott zu  machen und ins Blaue zu fahren, obwohl es nicht gerade gemütlich war. Entsprechend hatte ich keine Idee, wohin es gehen könnte, Susanne schon. Ich fragte, sie sagte, fahren wir hier, nein dort. An einer Wegkreuzung entschied sie nach rechts Richtung Friedhof zu fahren und dann hinunter nach Herne Richtung Kanal. Wir kennen die Gegend sehr gut, kamen fast am Schloss Bladenhorst vorbei und sahen dann schon bald die rote Kanalbrücke leuchten. Von dort aus ist der Weg am Kanal entlang für uns heimisches Revier, oft und gerne gefahren, so auch heute. Wir waren noch gar nicht ganz auf dem Rad- und Fussweg angekommen, als uns die ersten Fotomotive an der Weiterfahrt hinderten.





Weil's schon recht später Nachmittag geworden war, war klar, dass wir Richtung Herne fuhren, es sollte ja nur eine kleine Tour werden.

Während Susanne in den vertrockneten Farnstrünken einen "Bart" sah, interessierte mich die Flechte an einem morschen Ast. Obwohl wir nur eine Kamera mitgenommen hatten, wurde es uns beiden nicht langweilig. Erstens inspierieren wir uns gegenseitig, und wenn einer fotografiert, richtet der andere sein Aufmerksamkeit auf die Motivsuche. Das ist sehr wichtig, sonst bekommt er die Kamera nicht wieder.
Unten das Bild sollte ein Suchbild werden, aber es ist zu leicht, den Fremdkörper in der Naturidylle zu finden.

In der Wildnis fanden wir zwei Hauptmotive:
Chaos und Spiegelwelt. Die ersten drei Bilder zeigen beides vereint

Dann begann das so Typische, Erlebnisreiche für unsere Streifzüge. Während wir ein paar Bilder von einer Reiherkolonie machten, ...

 kam ein Jogger vorbei und sprach uns an.
Als ich sagte, am Wegesrand würden einige unschöne Dinge aus der Kategorie Sondermüll zu finden sein, erzählte er von seinem Aufenthalt auf Neuseeland. Susanne war so klug, ihm eine Karte von unserer Homepage zu geben, und ich so mutig, ihn um einige Gastfotos zu bitten. Wau, eine sehr nette Begegnung, und ich weiß nicht genau, ob wir die folgenden Bilder mit DIESEN Augen sahen.

 Es dämmerte bereits, als wir am Schlosspark Strünkede ankamen. Eigentlich hätten wir weiter fahren müssen, weil das Licht an Susannes Rad auf die Schnelle nicht zu reparieren war, aber ein Baum mit vielen exotisch anmutenden Blüten ließ uns anhalten und ein paar Bilder machen. Damit war der Ausflug abgeschlossen, gelungen.

Menüknopf
Streifzug Startseite