Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Beschreibung:

Körper immer einzeln, von kugelig bis breit elliptisch, im Alter breit eiförmig, bis 80 cm hoch und 50 cm Durchmesser, Scheitel sehr leicht eingedrückt, samtig, 2 bis 5 cm breit. Rippen 13 bis 19. scharf, senkrecht, 3 bis 5,5 cm tief, blassgrün, nicht gehöckert. Areolen elliptisch bis verkehrt eiförmig. 5 bis 12 min breit und 11 bis 22 mm lang, in der Jugend wollig, die ausfallende Wolle zuerst licht gelb-braun, im Alter licht- oder dunkelgrau, die Areolen zusammenfließend oder jedenfalls beinahe.

Dornen zuerst gelb, von grau bis licht hornfarbig alternd, sehr leicht gekrümmt, fast ausgestreckt, schwach geringelt, im Querschnitt plan-konvex bis drehrund, 1,5 bis 5.5 cm lang und an der Basis 1 bis 2 mm breit, nicht in Mittel- und Seitenserien unterschieden, gewöhnlich 4 auf noch nicht erwachsenen Pflanzen, doch manchmal 3 oder 5 oder mehr. Erwachsene Pflanzen tragen 1 bis 3 Dornen per Areole, wenn 2 so ist der untere leicht eingekrümmt, der obere leicht aufwärts gekrümmt, dabei beide in derselben Ebene wie die Rippe. Nektardrüsen erscheinen in blühbaren Areolen oberhalb der regulären Dornen und unterhalb der Blüten, gewöhnlich 2 an einer Areole, gewöhnlich asymmetrisch platziert, später können bis 5 erscheinen. blass orange, leicht abgeflacht mit runder Spit-ze, 1,8 bis 2,2 mm breit, im Alter leicht warzig werdend oder austrocknend.

Blüten erscheinen bei uns im Mai bis Juni, sind zitronengelb oder kanariengelb und haben einen kaum wahrnehmbaren feinen Duft. Sie sind bis 5 cm lang und bei voller Öffnung 4 cm im Durch- messer, sie schließen sich abends in einem Kreis um den Scheitel der Pflanze, an der zweiten Areole von oben erscheinend. Knospen geschuppt, die Schuppen wimperfransig, rot mit gelben Rändern.

Frucht - wenn trocken - 1,5 cm lang und 12 mm breit, nicht aufspringend, mit zurückgekrümmten schildförmigen Schuppen bedeckt, der vertrocknete Perianth bleibend und auf diese Art die trockene Frucht auf eine Länge von 3 cm bringend, die Wände des Ovariums rötlich und die trockenen Schuppen gelb.

Samen schwarz, genetzt, 1,5 mm lang, 1 mm breit, 0.6 mm dick. Hilum oval, eingesunken, weiß, die Samen in der Frucht von einer Masse trockener, weißer, zuckeriger Pulpa umgeben.

Verbreitung:  Steile Klippen und Berge östlich von Bacubirito, Sinaloa, in den Schluchten zwischen El Rancho del Padre und dem Rio Sinaloa im nörd- lichen Sinaloa. Ebenso am Cerro Colorado, nahe Cofradia, etwa 48 km östlich von Culiacan.

Kultur:  Die Pflanzen brauchen ein nährstoff- reiches, gut durchlässiges Substrat von leicht saurer Reaktion. Freier, sonniger und warmer Stand bei ausreichenden Wassergaben bewirken ein gutes Wachstum. Die Art ist ziemlich anfällig gegen Wurzelschädlinge und muss daher öfters darauf kontrolliert werden. Etwa 10 -jährige Sämlinge können bei guten Bedingungen schon regelmäßig ihre Blüten bringen. Die Art gehört in unseren Glashäusern zu den eher seltenen Gewächsen.

Anmerkung: Ferocactus schwarzii ist dem Ferocactus echidne verwandt, doch eine Anzahl von Unterschieden trennt die beiden Arten. Ferocactus echidne neigt zur Verzweigung, doch wird er nie so groß wie Ferocactus schwarzii, hat mehr Dornen, dünnere Rippen und blüht sechs oder acht Wochen früher.
Der Standort der Art ist nur schwer zu erreichen, und die Früchte enthalten nur wenige Samen.

So, auf dieser Seite fand ich auch sehr schöne Fotos, die über diesen Link
anzuschauen sind.


Kakteen

Ferocactus

Einer unserer Neuerwerbungen heißt

Ferocactus, genauer ein Schwarzii; das Angebot im Sortiment der Firma GGG-Grünewald ist einfach zu verlockend - ja, auch bei diesem Angebot konnte ich nicht widerstehen. In den nächsten Tagen werden wir ihn abholen, und wollen natürlich vorher wissen, was wir tun müssen, damit es dem neuen Mitbewohner sehr gut ergeht.  Gott sei dank, möchte ich mal locker sagen, fand ich eine tolle Internetseite, auf der diverse Arten des Ferocactus beschrieben werden. Hier ist der Link für Leser, die sich umfassender über diese Gattung informieren möchten:

Aber nachfolgend hier der Text zum "Schwarzii":

Ferocactus Ferocactus
Ferocactus

Das ist er. Ein ordentlicher Bursche, finde ich. Werde ihn natürlich gleich selber fotografieren, und wenn er dann, wie angekündigt, im Mai / Juni blüht, komen natürlich weitere Fotos in der bekannten Qualität.

Hier noch weiter Ferocacteen aus dem Angebot von GGG - Grünewald.

weitere Bilder weitere Bilder
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Ferocactus alamosanus

Ferocactus stainesii f. pilosus

Ferocactus robustus

Ferocactus emoryi

Ferocactus
latispinus f.
flavispinus

Alle hier gezeigten Bilder mit freundlicher Genehmigung von Herrn Josef Grünewald.

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Pflegegruppe II

Ausnahme: Ferocactus setispinus


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