Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

Den Namen für diese Untergattung des Echinokaktus

stammt von K. Schumann, der den Namen (um 1900) "erfand". Dazu sagte er selber:

"Ich bin natürlich gefragt worden, welche Bedeutung den von mir gewählten Namen für die Untergattung von Echinocactus zukomme. Ich habe leider seinerzeit vergessen, diese Namen zu erklären und will das Versäumte gelegentlich nachholen. Der hier besprochene Echinocactus gehört zu Notocactus. Notos ist eine der griechischen Bezeichnungen für Süd. Eigentlich bezeichnet das Wort den für Griechenland regenreichen Südwestwind und hängt mit notia, die Nässe, zusammen. Ich habe den Ausdruck Notocactus (Südkaktus) gewählt, um anzudeuten, dass alle zu der Gruppe gehörenden Arten den südlichen Teil des allgemeinen Verbreitungsgebietes der Kakteen bewohnen..."

Wer sich für weitere Informationen über den Notocactus interessiert, kann sich dieses Links

bedienen.

Notocactus.eu

Kakteen

Notocactus

Notocactus leninghausii

GGG

Notocactus magnificus

GGG

Den hätten wir gerne gehabt ...

... und wir konnten ihn ersteigern, diesen auch.

Notocactus catharinai

    GGG

Notocactus warasii

GGG

Notocactus leninghausii

GGG

Und weil der ein so schönes Cephalium hat, noch
einen

Hier einige allgemeine Informationen zu Kakteen.

Effiziente Wassernutzung

Das für Sukkulenten typische Wasserspeichergewebe besteht aus großvolumigen Zellen mit unverdickten Membranen und großen Vakuolen. Es kann wie bei den Kakteen im Spross (Stammsukkulenten) ausgebildet werden, aber auch in Blättern oder Wurzeln. Die jeweiligen Speicherorgane sind verdickt, wodurch sie sich deutlich vom Aussehen anderer Pflanzenfamilien unterscheiden. Gleichzeitig ist die Form der meisten Sukkulenten, insbesondere der Kakteen, auf eine maximale Wasserersparnis ausgelegt. Die Oberfläche der Pflanze ist so klein wie möglich, wodurch die Transpirationsfläche vermindert ist und Sonneneinstrahlung eine verhältnismäßig geringe Verdunstung bewirkt. Aus diesem Grund entwickeln Stammsukkulenten meist keine Blätter, sie sind häufig zu Stacheln umgewandelt.

Einige Arten bilden Blätter nur während der Regenzeit aus, auf diese Weise können sie durch die vergrößerte Fläche ihre Assimilationstätigkeit verstärken und so ein beschleunigtes Wachstum erreichen. Nach der Regenzeit werden die Blätter dann abgeworfen. Blattsukkulenten dagegen speichern Wasser in ihren stark verdickten Blättern. Zahlreiche Pflanzen sind jedoch Mischformen, sie entwickeln sowohl Stamm- als auch Blattsukkulenz.

Die Information stammt aus
wissen. spiegel. de. Wer den ganzen Artikel lesen möchte, klicke auf diesen Link.

Spiegel.Wissen

Notocactus uebelmanianus

Die mit "GGG" gekennzeichneten Bilder wurden uns freundlicherweise von Herrn

Josef Grünewald

zur Verfügung gestellt.

Nach Monaten des Sammelns können wir nun auch ein paar eigene Bilder zeigen.

Für den Notocactus fand ich auf dieser Seite wertvolle Hinweise zu Kultur und Pflege.

Erdmischung

Notokakteen sollen in einem gut durchlässigen Boden mit reichlich organischem Material wachsen. Er muß einen niedrigen pH-Wert unter 6.0, d.h. leicht sauer, haben. Ich benutze dazu eine Erdmischung aus 2 Teilen John Innes no. 2, einen Teil groben Kies und einen Teil Torf. Diese Erde ist ein guter Ausgangspunkt, neigt aber vor allem dann dazu alkalisch zu werden, wenn Leitungswasser anstatt Regenwasser verwendet wird. Als Gegenmaßnahme benötigen wir eine Möglichkeit der Ansäuerung. Dies kann durch handelsübliche Produkte zur Bodenansäuerung, wie sie für Azaleen, Rhododendren und andere säureliebende Pflanzen angeboten werden, oder durch direkte Zugabe von kleinen Mengen Säure in das Wasser geschehen. Letztere Methode benötigt allerdings Spezialchemikalien oder ein pH-Meter um den pH-Wert zu testen und sicherzustellen, daß die richtige Menge an Säure zugegeben wurde. Meistens ist diese Methode deshalb nichts für uns.
Pflanzgefäß

Ich nehme für die meisten meiner Pflanzen viereckige Kunststofftöpfe. Für größere, gruppenbildende Pflanzen nehme ich runde Kunststofftöpfe. Man verwendet optimalerweise kleine Töpfe, da Notokakteen im allgemeinen ein flaches Wurzelsystem haben. Ich empfehle keine Tontöpfe, da diese zu schnell austrocknen und damit das feine Wurzelsystem schädigen.
Umtopfen

Beim Umtopfen lege ich einige Stücke Kies (6 mm Ø ) auf den Topfboden um zu verhindern, daß der Boden beim Gießen ausgewaschen wird. Diese bedecke ich mit einer Schicht von ca. 1 cm der Erdmischung und halte die Pflanze so in den Topf, daß das "Genick" der Pflanze knapp unter der Topfkante ist. Dann wird die restliche Erde bis auf ungefähr 1 cm unterhalb des "Genicks" um die Pflanze gefüllt und leicht angedrückt. Der Rest wird mit demselben groben Splitt aufgefüllt, den man für die Erdmischung verwendet. Ich besprühe die Pflanze dann ganz leicht mit Wasser um die Erde vom Körper zu entfernen.

"Ein Platz an der Sonne"

Die meisten Pflanzen können wirklich in der vollen Sonne stehen, eine Ausnahme bilden vielleicht einige der Pflanzen um N. ottonis, diese benötigen etwas Schatten. Stehen die Pflanze in der vollen Sonne, sehen sie gesünder aus und bekommen eine kräftigere und farbigere Bestachelung. Einige Arten der Untergattung Eriocactus wachsen am Heimatstandort an Abhängen und richten ihren Wachstumspunkt ganz natürlich zur Sonne aus. Dies ist das natürliche Aussehen und kein Zeichen für einen Mangel an Sonne.

Dieses Jahr (1999) habe ich alle Paucispini, d.h. Pflanzen um N. ottonis, außerhalb des Gewächshauses in die vollen Sonne gestellt und es scheint ihnen besser zu bekommen als im Gewächshaus. Nur gegen längere Regenfälle müssen sie geschützt werden.

Alle Arten von Notokakteen können Wintertemperaturen von bis zu 5 °C aushalten, die Ausnahme bildet N. magnificus der unterhalb von 10 °C braune Flecken bekommt. Deshalb bringe ich diese Pflanze den Winter über ins Haus.

Bewässerung


Der wichtigste Punkt für eine erfolgreiche Pflege aller Arten von Notokakteen ist die Versorgung mit ausreichend Wasser. Wie wir in den Bildern gesehen haben, bekommen alle Arten von Notokakteen das ganze Jahr über eine ganz beachtliche Menge an Wasser. Unglücklicherweise für uns Züchter verursacht eben genau das die Probleme in der Pflege. Alle Notokakteen müssen das ganze Jahr über Wasser bekommen, sonst trocknen die Wurzeln aus und sterben ab. Dadurch hören sie auf zu wachsen oder gehen ein. Deshalb müssen wir im Winter während Perioden mit wärmerem Wetter geringe Mengen an Wasser geben. Wie bei allen anderen Kakteen ist es sehr wichtig, daß die Pflanzen nicht im Wasser stehen; es soll nur soviel gegossen werden, daß die Wurzeln vor dem Austrocknen geschützt sind.

Normalerweise gebe ich meinen Pflanzen bei jedem dritten Gießen eine auf die Hälfte verdünnte Düngermenge. Ich versuche dabei zwischen den beiden sauren Düngern Phostrogen und ICI Miracid zu wechseln. Benutze ich nur ICI Miracid bekommen manche Pflanzen gelbliche Wolle in den Areolen. Dagegen besprühe ich die Pflanzen zusätzlich mit klarem Wasser.

Diese Ratschläge gelten für den Großteil aller Notokakteen. Es gibt aber wie immer einige Pflanzen die eine spezielle Anforderungen stellen.

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