Wolfgang

Hobbys


     Touren - planen, vorbereiten und fahren


Natürlich unvergessen die Phase, als ich zu meiner Reise von Hamburg nach Moskau aufbrach. Heute könnte ich mir das nicht vorstellen, aber damals steckte eben eine andere Motivation dahinter. Wie sonst kann man ein Fahrrad und zwei Packtaschen kaufen - und zehn Tage später los fahren; ich hatte nicht mal eine Probefahrt gemacht und zuletzt vor 25 Jahren auf einem Rad gesessen. Klar, dass mir am dritten Tag das Blut das Bein runter lief, klar auch, dass mich das nicht die Bohne störte.

Susanne und ich sind nun seit drei Jahren gemeinsam unterwegs und sammelten einige Erfahrungen. Heute geht es mir also darum, ein paar Aussagen zum "normalen" Radfahren zu machen. Ich beginne mit einem Text aus dem Ratgeber von "Utopie":

... erlebt man bei vielen Touren, dass Teilnehmer mit schmerzverzogenen Gesichtern kaum mehr fahren können. Gelegenheits-, aber auch Vielfahrer leiden manchmal unter Schmerzen beim Fahren. Man sollte diese Warnsignale des Körpers ernst nehmen und etwas am Fahrstil oder auch am Fahrrad ändern. Dieser Artikel versucht, Ihnen hierfür Tipps zu geben.

Ein falsch eingestelltes, ein schlecht konfiguriertes Fahrrad bereitet seinem Benutzer keine Freude. Mit Folgen: das Rad bleibt in Garage oder Keller stehen. Ein zweites Handicap ist die körperliche Fitness. Nicht wenige Fahrradbesitzer fahren selten bis seltenst, machen aus Bequemlichkeit auch kurze Wege eben mal schnell mit dem Auto. Übrigens: ich mache meinen Wochendeinkauf täglich von Montag bis Freitag. Übrigens: ihr ahnt ja nicht, wie viel Zeit man hat - ohne Fernsehen!

Regel 1 - macht keine Touren, die nicht Eurer Konstitution entprechen. Wichtig: an den Rückweg denken. Denkt auch an die richtige Kleidung - ein Pullover und/oder eine Regenjacke können sehr hilfreich sein.

Regel 2 - erkundet erst mal die nähere Umgebung, da gibt's eine Menge mehr zu sehen, als ein Autofahrer glaubt. Nehmt nicht nur einen Fotoapparat mit. Gut ist immer ein bisschen Werkzeug an Bord zu haben, um unterwegs kleinere Pannen - z.B. einen Platten - beheben zu können.

Regel 3 - für längere Touren haben wir immer genügend zu trinken , auch ein Bütterchen und Kuchen dabei. Über unbekannte Strecken informieren wir uns vorher im Internet. Wer eine Karte dabei hat, ist auch nicht schlecht beraten.

Regel 4 - Alles, was man unterwegs brauchen kann, paßt gut in einen Fahrradkorb, den wir unterwegs IMMER dabei haben. Wer meint, Ausstattung sei wegen des Gewichts nur Ballast, ist schlecht beraten. Und überhaupt: fahrt nicht zu schnell. Erstens verpaßt man das beste Sehenswerte, und die Unfallgefahr steigt überproportional. Die Norddeutschen sagen: immer sutje, was man mit "besonnen" überetzen könnte.

Regel 5 - Das erste Ziel einer Fahrradtour ist, glücklich zu sein, ein paar frohe Stunden, wenn's geht in Gemeinschaft, zu verbringen. Es geht NICHT um Gewaltakte, nichts, womit man bei Kollegen oder Nachbarn angeben kann. Unsere Erfahrung ist: glückliche Menschen werden auch bewundert.










Utopia
gibt ein paar Hinweise, wodurch körperliche Problem entstehen können:

·

Sitzbeschwerden werden oft von nicht passenden Sätteln oder auch von falscher

·

Unterwäsche verursacht.


·

Belastungen in der Hüfte können auch bei zu geringer Dämpfung/zu harten Reifen

auftreten.


·

Knie- und Gelenkschmerzen können von zu lang gestreckten Beinen, also zu hohem

Sattel kommen.


·

Viel zu wenig beachtet wird das Fahren mit schwerer Übersetzung. Es überlastet

Ihre Gelenke. Das geht nur eine begrenzte Zeit gut, dann kommen Schmerzen.


·

Wenn Ihr Körper eine Pause braucht, zeigt er dies auch durch unerwünscht starkes

Schwitzen. Mal ein paar Meter Schieben oder die Aussicht genießen, das kann Wunder wirken. Lassen Sie es dann langsam angehen, treten Sie am Berg eher locker mit leichten Gängen.


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Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

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Radfahren - das Fahrrad

    29. Januar 2010
01. Sicherheit
Gesund werden, gesund bleiben 01. Sicherheit
Gesund werden, gesund bleiben
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Gesund werden, gesund bleiben
04. Touren
Planen, vorbereiten und fahren
02. Fahrverhalten
Umsicht - Selbstbewusstsein 02. Fahrverhalten
Umsicht - Selbstbewusstsein
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03. Pflege und Wartung 03. Pflege und Wartung
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Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.
(altirischer Segenswunsch)

05. Sicherheit
Fitness von Rad und Fahrer