Wolfgang

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Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

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Radfahren - das Fahrrad

    19. Januar 2010
Workshop Sprockhövel
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Pflege und Wartung

Das Wetter war heute, wie soll ich sagen, unter aller Kanone - heftiger Wind, Schnee, Regen und Hagel im Wechsel. Leider die Temperatur auch über Null Grad,  so dass die mir so angenehmen Seitenwege durch die Grünanlagen praktisch unpassierbar geworden waren. Eine Strecke fuhr ich zum Testen doch, und was ich während der Fahrt sprach, zeugte von keiner guten Kinderstube. Egal, jedenfalls konnte ich wegen des Wetters nicht fotografieren und fuhr gleich durch zu Fahrrad-Korte. Dort holte ich mir nicht nur Rat (und gute Laune) von den Mitarbeitern, sondern auch die Motivation, um diese Seite zu machen.

Ehrlich, was die Pflege meines Fahrrads betrifft, bin ich nicht gerade ein Vorbild. Was andere zu viel putzen, putze ich zu wenig. Das hat einen einfachen Hintergrund, meine Überlegung, eine sauberes, blitzendes Fahrrad wird eher gestohlen, als ein dreckiges. Aber es gibt Arbeiten am Fahrrad, die auch ich ohne Murren ausführe - die Technik betreffend. Dazu gehören:
- die Kontrolle der Reifen, Luftdruck, evtl. Beschädigungen finden;
- die Kontrolle der Laufräder, Speichen auf Festigkeit prüfen und die Felgen abwischen;
- die Fahrradkette säubern und einfetten;
- wichtigst sind mir die Bremsen. Wenn ich merke, dass der Bremshebel sich weiter als normal durchziehen läßt, schaue ich, wie weit die Beläge runter sind - und stelle natürlich die Bremsen neu ein.
- gerade im Winter gebe ich gerne mal ein paar Tropfen Öl in die Schaltzüge.

Also, so viel ist - jedenfalls für meine Ansprüche - gar nicht zu tun. Erste Regel: zuerst kommt die Sicherheit, dann erst die Schönheit. Dazwischen liegt für mich noch der Geldbeutel.

So, ich habe mal gegoogelt und nach konkreten Pflegeanleitungen gesucht. Eine für meine Begriffe sehr kompetente Seite ist der "Workshop Sprockhövel". Die schreiben einleitend:

Über das Thema Kettenpflege- und Wartung gibt es sicherlich viele Philosophien. Mit der hier geschilderten  Methode habe ich in den letzten 15 Jahren gute Erfahrungen gemacht, auch in Bezug auf die Ketten-Lebensdauer.
Welche Kettenschmierstoffe sollt man nutzen: Fahrrad-Kettenfett steht für dickflüssiges hochviskoses Öl, welches als Spray oder in Flaschen zu bekommen ist. Dieses Kettenfett bzw. Öl gibt es von verschiedenen Herstellern.


Hier sind noch ein paar Tipps von Profis:

Die Fahrradkette benötigt eine sehr gute Schmierung zwischen den
Kettengliedern und auf den Kettenbolzen, welche die Ketten- glieder miteinander verbinden. Dies erreicht man durch Einsprühen der Kette mit einem Teflonspray. Nach einer Einwirkzeit von 1-2 Stunden ist die Kette außen trocken und hat innen einen trockenen Schmierfilm. Dieser
verdrängt Feuchtigkeit und schützt die Kette gegen Rost. Dieser Schmierfilm hält 5-6 mal länger als Öl.

Contra Hightech bei der Kettenpflege: ein altes Haus- und
Waffenpflegemittel wirkt Wunder, nämlich die Verwendung eines
Borstenpinsels in Kombination mit Petroleum; reinigt super ohne zu
entfetten. Danach kurz mit Kettenöl nachwischen und die Kette läuft (und funkelt) wie neu. Bitte nicht vergessen, das Petroleum in einer Wanne aufzufangen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Nur reines Petroleum ohne Farbzusätze verwenden.

Mein Credo lautet: Ballistol!
Das Zeug entfernt nicht nur den Schmull und Schmonk, der sich im Laufe
einiger hundert Kilometer ansammelt, sondern es kriecht auch in die
hinterste Ritze und ist hochgradig druck- und temperaturbeständig
(weil das so die Eigenschaften sind auf die es bei einem Waffenöl besonders ankommt). Nebenbei hat es die angenehme Eigenschaft, dass es - Im Gegensatz zu den meisten hochgelobten Kettenfetten - nicht verharzt oder sonstwie die Kette schwergängig macht.

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