Wolfgang

Hobbys

Fahrradfahren ist gesund - wenn man es überlebt, heißt ein alter Witz.

Damit sind wir bereits im Zentrum des Fahrradfahrens angelangt: der Sicherheit. Ich werde wohl nie die Worte, die Thomas zu mir sprach, vergessen: "Ich gehe lieber zu Fuß, bevor ich mit einem kaputten Fahrrad fahre". Ganz so streng bin ich ja nicht - gleichwohl hat er VÖLLIG Recht; da hört der Spaß einfach auf.

Aus meiner Sicht ist folgendes total wichtig:

- die Bremsen müssen TOP funktionieren - in dem Bereich der Technik darf es KEINEN Mangel geben, nicht mal den kleinsten.

- alle Teile des Fahrrads müssen fest verschraubt sein, nichts darf klappern, nichts darf unterwegs verloren werden.

- die Bereifung muss TOP sein - keine abgefahrenen, uralten Mäntel, und der Luftdruck muss stimmen. Erinnere mich an einen Unfall, den ich hatte, nur weil ich zu faul war, das Hinterrad aufzupumpen. Zwei Wochen Schmerzen gegen zwei Minuten aufmerksamkeit, ein klare "Rechnung".

- die Kleidung muss entsprechend sein - wetterfest bzw. wetterangemessen, und Reflektoren und eine helle Kleidung können nie schaden. Auch das Schuhwerk sollte so beschaffen sein, dass man sicher in die Pedalen treten kann.

- für mich ist sehr wichtig, mit VOLLER Aufmerksamkeit zu fahren. Auf der Straße nach hübschen Mädchen schauen kann ins Auge gehen, und nicht nur dahin. Selbst auf Feldwegen sollte man lieber anhalten, um die schöne Gegend zu bewundern.

- es gehören noch andere Dinge zum sicheren Radfahren, die Lichtanlage, die Klingel, die Schaltung, für Lasten der Gepäckträger, Bordwerkzeug für kleinere Reparaturen, oder ein Erstehilfe-Set, das ich immer dabei habe.

Vor zwanzig Jahren  bedeutete das Fahrradfahren für mich:
Gesund WERDEN.
Heute bedeutet es:
Gesund BLEIBEN!
Ja, so ist es nach meiner Einschätzung:
dem Fahrrad habe ich vieles zu verdanken, weil ich es oft und das ganze Jahr über benutzte.
Es ist mir kein Drahtesel, sondern ein "Freund".

Wenn ich es richtig einschätze, wird hier bald auch ein Kommentar von Korte's Radprofis erscheinen.

Und falls meine Hinweise und Berichte über Fahrrad-Korte von einigen Lesern als Werbung aufgefaßt werden - JA, ich mache diese Werbung, gerne, sogar richtig gerne - und zwar aus reinem Eigennutz. Ist doch klar: je besser die Fahrräder, je mehr Menschen fahren auch Fahrrad - und je mehr Menschen Fahrrad fahren, je WENIGER fahren sie Auto. Insofern sage ich mal locker:
"Bessere Werbung als für ein erstklassiges Fahrradgeschäft gibt es doch gar nicht".

Als Abschluss für diese Seite sage ich mal, warum uns Radfahren so viel Freude bereitet:
Wir können praktisch und locker jedes "grüne Ziel" im Umkreis von 20 Kilometern erreichen, auf grünen Wegen und in frischer Luft vielfältige, "echte" Gegend entdecken. Das geht NUR mit dem Fahrrad. Wenn wir nicht Radfahren würden, gäbe es die meisten unserer tollen Fotos nicht - die folgenden sicher auch nicht.














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Zum Fliegen braucht man auch kleine Federn

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Radfahren - das Fahrrad - 01

19. Januar 2010

Ein Text von der Landesverkehrswacht Niedersachsen:

Fahrradfahren macht Spaß, ist umweltfreundlich, fördert die Gesundheit und schont das Bankkonto. Diese Vorteile haben sich Millionen Menschen in Deutschland schon zu eigen gemacht. Das liegt besonders am technischen Fortschritt in der Fahrradentwicklung. Moderne Fahrräder sind leicht und schnell, komfortabel, oft durch verschiedene Federungstechniken, sicher durch kräftige Bremsen und sie sehen in den meisten Fällen auch noch richtig gut aus. Vorteile der zweirädrigen unmotorisierten Vorwärtsbewegung lassen sich noch mehren, doch soll an dieser Stelle vor allem auf Sicherheitsmaßnahmen besonders im Stadtverkehr hingewiesen werden.

Fahrradfahren ist leider auch manchmal gefährlich. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Zweiradfahrer nimmt in den letzten Jahren zwar ab, doch steigt die Zahl der Verletzten, obwohl die Hersteller von Fahrradhelmen und anderen Schutzbekleidungen, wie z. B. Reflektoren für die Bekleidung, immer neuere und bessere Produkte auf den Markt bringen.

Die Sicherheit im Straßenverkehr steigt für Autofahrer von Jahr zu Jahr. Radfahrer sind durch fehlende oder auch marode Radwege dazu gezwungen auf der Straße zu fahren. Durch diese ungewollte Benutzung der Fahrbahn, stehen Radfahrer öfter in Konkurrenz zu den "Stärkeren" den Autofahrern. Hierbei gibt es einige Sicherheitstipps zu beachten:

    * Nie "oben ohne", das heißt: nie ohne Fahrradhelm
    * Nachts immer mit ausreichender Beleuchtung und Reflektoren fahren
    * Zum Fahrbahnrand immer einen Sicherheitsabstand von einem halben bis zu einem Meter halten
    * Besondere Vorsicht beim Vorbeifahren an Pkws, plötzlich aufschlagende Autotüren provozieren fast immer einen Sturz des Radfahrers
    * Sorgen Sie immer für ein technisch einwandfreies Fahrrad und überprüfen sie dessen Zustand regelmäßig
    * Und zu guter Letzt: Rechnen Sie immer mit der Unachtsamkeit anderer!

Hinweisen möchte ich auch auf den ADFC, den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club. Die engagieren sich, da kann jeder Radfahrer ein paar nützliche Tipps einsammeln. Hier ein LINK und ein kleiner Text zu Verkehrsopfern:

Geisterrad Berlin

Anlässlich der Verkehrsopferbilanz 2008 der Berliner Polizei hat der ADFC Berlin heute elf weiß lackierte Fahrräder - Geisterräder - an den elf Stellen in Berlin aufgestellt, an denen im Jahr 2008 Radfahrerinnen und Radfahrer getötet wurden.

Der ADFC Berlin will damit der getöteten Radfahrer gedenken und sich gegen das Vergessen positionieren.

Der ADFC Berlin setzt sich für mehr Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer untereinander ein, damit in Zukunft die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr nachhaltig reduziert wird.


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Heute war ich in Herne, natürlich bei Korte. Ne, mit meinem Fahrrad ist alles in Ordnung, aber es tut mir einfach gut, ein paar Momente im Kreise von Profis zu weilen, die zudem noch Menschen in meinem Sinne sind: engagiert, fair und konstruktiv, nicht nur, was Fahrräder betrifft. Dafür auch hier ein dickes Danke!

Thomas brachte mich mit meinen Fahrradseiten mental in Schwung. Wird für meine Seiten auch Zeit, die neue Saison steht ja direkt vor der Tür. Ich bemerkte, dass die Tage nun bereits eine halbe Stunde länger hell sind. Also los geht's mit einem Thema, dass mir mehr als nur am Herzen liegt. Schgließlich verdanke ich meinem "Emil", der mich zwanzig Jahre als Freund begleitete, und nun dem neuen "Otto" etwas, was mit Geld nicht zu bezahlen ist: Gesundheit und Lebensfreude.

Emil ist ein Fahrrad der Marke Utopia. Die Firma gibt einen Ratgeber heraus, aus dem ich einiges zitieren und kommentieren werde. Der Link steht unten auf der Seite. Ich beginne mit dem Thema Gesundheit, die Utopia-Texte sind in roter Schrift.