Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Große Geister

Rudolf Steiner
_________________________________________________________________________________________________...

Seelenkalender

1. Mai 2010

FRÜHLING


A

Oster-Stimmung (1)


 1. - 6. April

    Wenn aus den Weltenweiten
    Die Sonne spricht zum Menschensinn
    Und Freude aus den Seelentiefen
    Dem Licht sich eint im Schauen,
    Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle
    Gedanken in die Raumesfernen
    Und binden dumpf
    Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.


B

Zweite April-Woche (2)


 7. - 13. April

    Ins Äußre des Sinnesalls
    Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;
    Es finden Geisteswelten
    Den Menschensprossen wieder,
    Der seinen Keim in ihnen,
    Doch seine Seelenfrucht
    In sich muß finden.


C

Dritte und vierte April-Woche  (3)


14. - 24. April

    Es spricht zum Weltenall,
    Sich selbst vergessend
    Und seines Urstands eingedenk,
    Des Menschen wachsend Ich:
    In dir, befreiend mich
    Aus meiner Eigenheiten Fessel,
    Ergründe ich mein echtes Wesen.


D

Vierte April-Woche bis erste Mai-Woche (4)


25. April - 4. Mai

    Ich fühle Wesen meines Wesens:
    So spricht Empfindung,
    Die in der sonnerhellten Welt
    Mit Lichtesfluten sich vereint;
    Sie will dem Denken
    Zur Klarheit Wärme schenken
    Und Mensch und Welt
    In Einheit fest verbinden.



E

 Erste Mai-Woche (5)


5. - 11. Mai

    Im Lichte, das aus Geistestiefen
    Im Räume fruchtbar webend
    Der Götter Schaffen offenbart:
    In ihm erscheint der Seele Wesen
    Geweitet zu dem Weltensein
    Und auferstanden Aus enger
    Selbstheit Innenmacht.



F

 Zweite Mai-Woche (6)


12. - 18.Mai

    Es ist erstanden aus der Eigenheit
    Mein Selbst und findet sich
    Als Weltenoffenbarung
    In Zeit- und Raumeskräften;
    Die Welt, sie zeigt mir überall
    Als göttlich Urbild
    Des eignen Abbilds Wahrheit.



G

 Dritte Mai-Woche (7)


19. - 25. Mai

    Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,
    Vom Weltenlichte mächtig angezogen.
    Nun trete du mein Ahnen
    In deine Rechte kräftig ein,
    Ersetze mir des Denkens Macht,
    Das in der Sinne Schein
    Sich selbst verlieren will.


H

 Vierte Mai-Woche (8)


20. - 31.Mai

    Es wächst der Sinne Macht
    Im Bunde mit der Götter Schaffen,
    Sie drückt des Denkens Kraft
    Zur Traumes Dumpfheit mir herab.
    Wenn göttlich Wesen
    Sich meiner Seele einen will,
    Muß menschlich Denken
    Im Traumessein sich still bescheiden.


I

 Erste Juni-Woche (9)


1. - 8. Juni

    Vergessend meine Willenseigenheit,
    Erfüllet Weltenwärme sommerkündend
    Mir Geist und Seelenwesen;
    Im Licht mich zu verlieren
    Gebietet mir das Geistesschauen,
    Und kraftvoll kündet Ahnung mir:
    Verliere dich, um dich zu finden.


K

 Zweite Juni-Woche (10)


9. - 15. Juni

    Zu sommerlichen Höhen
    Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich;
    Es nimmt mein menschlich Fühlen
    In seine Raumesweiten mit.
    Erahnend regt im Innern sich
    Empfindung, dumpf mir kündend,
    Erkennen wirst du einst:
    Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.


L

 Dritte Juni-Woche (11)


16. - 22. Juni

    Es ist in dieser Sonnenstunde
    An dir, die weise Kunde zu erkennen:
    An Weltenschönheit hingegeben,
    In dir dich fühlend zu durchleben:
    Verlieren kann das Menschen-Ich
    Und finden sich im Welten-Ich.



Johanni-Stimmung (12)

23. - 29. Juni

    Der Welten Schönheitsglanz,
    Er zwinget mich aus Seelentiefen
    Des Eigenlebens Götterkräfte
    Zum Weltenfluge zu entbinden;
    Mich selber zu verlassen,
    Vertrauend nur mich suchend
    In Weltenlicht und Weltenwärme.


M

Fünfte Juni-Woche bis erste Juli-Woche (13)


30. Juni - 6. Juli

    Und bin ich in den Sinneshöhen,
    So flammt in meinen Seelentiefen
    Aus Geistes Feuerwelten
    Der Götter Wahrheitswort:
    In Geistesgründen suche ahnend
    Dich geistverwandt zu finden.


SOMMER


N

 Erste Juli-Woche (14)


7. - 13. Juli

    An Sinnesoffenbarung hingegeben
    Verlor ich Eigenwesens Trieb,
    Gedankentraum, er schien
    Betäubend mir das Selbst zu rauben,
    Doch weckend nahet schon
    Im Sinnenschein mir Weltendenken.


O

Zweite Juli-Woche (15)


14. - 20. Juli

    Ich fühle wie verzaubert
    Im Weltenschein des Geistes Weben.
    Es hat in Sinnesdumpfheit
    Gehüllt mein Eigenwesen,
    Zu schenken mir die Kraft,
    Die, ohnmächtig sich selbst zu geben,
    Mein Ich in seinen Schranken ist.


P

 Dritte Juli-Woche (16)


21. - 27. Juli

    Zu bergen Geistgeschenk im Innern,
    Gebietet strenge mir mein Ahnen,
    Daß reifend Gottesgaben
    In Seelengründen fruchtend
    Der Selbstheit Früchte bringen.


Q

 Vierte Juli-Woche (17)


28. Juli - 3. August

    Es spricht das Weltenwort,
    Das ich durch Sinnestore
    In Seelengründe durfte führen:
    Erfülle deine Geistestiefen
    Mit meinen Weltenweiten,
    Zu finden einstens mich in dir.


R

 Erste August-Woche (18)


4. - 10. August

    Kann ich die Seele weiten,
    Daß sie sich selbst verbindet
    Empfangnem Welten-Keimesworte ?
    Ich ahne, daß ich Kraft muß finden,
    Die Seele würdig zu gestalten,
    Zum Geisteskleide sich zu bilden.


S

 Zweite August-Woche (19)


11. - 17. August

    Geheimnisvoll das Neu-Empfang'ne
    Mit der Erinn'rung zu umschließen,
    Sei meines Strebens weitrer Sinn:
    Er soll erstarkend Eigenkräfte
    In meinem Innern wecken
    Und werdend mich mir selber geben.


T

 Dritte August-Woche (20)


18. - 24. August

    So fühl ich erst mein Sein,
    Das fern vom Welten-Dasein
    In sich sich selbst erlöschen
    Und bauend nur auf eignem Grunde
    In sich sich selbst ertöten müßte.


U

 Vierte August-Woche (21)


25. - 31. August

    Ich fühle fruchtend fremde Macht
    Sich stärkend mir mich selbst verleihn,
    Den Keim empfind ich reifend
    Und Ahnung lichtvoll weben
    Im Innern an der Selbstheit Macht.


V

Erste September-Woche (22)


1. - 7. September

    Das Licht aus Weltenweiten,
    Im Innern lebt es kräftig fort:
    Es wird zum Seelenlichte
    Und leuchtet in die Geistestiefen,
    Um Früchte zu entbinden,
    Die Menschenselbst aus Weltenselbst
    Im Zeitenlaufe reifen lassen.


W

 Zweite September-Woche (23)


8. - 14. September

    Es dämpfet herbstlich sich
    Der Sinne Reizesstreben;
    In Lichtesoffenbarung mischen
    Der Nebel dumpfe Schleier sich.
    Ich selber schau in Raumesweiten
    Des Herbstes Winterschlaf.
    Der Sommer hat an mich
    Sich selber hingegeben.


X

 Dritte September-Woche (24)


15. - 21. September

    Sich selbst erschaffend stets,
    Wird Seelensein sich selbst gewahr;
    Der Weltengeist, er strebet fort
    In Selbsterkenntnis neu belebt
    Und schafft aus Seelenfinsternis
    Des Selbstsinns Willensfrucht.


Y

 Vierte September-Woche (25)


22. - 28. September

    Ich darf nun mir gehören
    Und leuchtend breiten Innenlicht
    In Raumes- und in Zeitenfinsternis.
    Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,
    Der Seele Tiefen sollen wachen
    Und wachend tragen Sonnengluten
    In kalte Winterfluten.


Z

 Michaeli-Stimmung (26)


29. September - 5. Oktober

    Natur, dein mütterliches Sein,
    Ich trage es in meinem Willenswesen;
    Und meines Willens Feuermacht,
    Sie stählet meines Geistes Triebe,
    Daß sie gebären Selbstgefühl
    Zu tragen mich in mir.


HERBST



A

 Erste Oktober-Woche (27)


6. - 12. Oktober

    In meines Wesens Tiefen dringen:
    Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,
    Daß ich mich selbstbetrachtend finde,
    Als Sommersonnengabe, die als Keim
    In Herbstesstimmung wärmend lebt
    Als meiner Seele Kräftetrieb.



B

 Zweite Oktober-Woche (28)


13. - 19. Oktober

    Ich kann im Innern neu belebt
    Erfühlen eignen Wesens Weiten
    Und krafterfüllt Gedankenstrahlen
    Aus Seelensonnenmacht
    Den Lebensrätseln lösend spenden,
    Erfüllung manchem Wunsche leihen,
    Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.



C

 Dritte Oktober-Woche (29)


20. - 26. Oktober

    Sich selbst des Denkens Leuchten
    Im Innern kraftvoll zu entfachen,
    Erlebtes sinnvoll deutend
    Aus Weltengeistes Kräftequell,
    Ist mir nun Sommererbe,
    Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.



D

 Vierte Oktober-Woche (30)


27. Oktober - 2. November

    Es sprießen mir im Seelensonnenlicht
    Des Denkens reife Früchte,
    In Selbstbewußtseins Sicherheit
    Verwandelt alles Fühlen sich.
    Empfinden kann ich freudevoll
    Des Herbstes Geisterwachen:
    Der Winter wird in mir
    Den Seelensommer wecken.



E

 Erste November-Woche (31)


3. - 9. November

    Das Licht aus Geistestiefen,
    Nach außen strebt es sonnenhaft.
    Es wird zur Lebenswillenskraft
    Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,
    Um Kräfte zu entbinden,
    Die Schaffensmächte aus Seelentrieben
    Im Menschenwerke reifen lassen.



F

 Zweite November-Woche (32)


10.-16. November

    Ich fühle fruchtend eigne Kraft
    Sich stärkend mich der Welt verleihn;
    Mein Eigenwesen fühl ich kraftend
    Zur Klarheit sich zu wenden
    Im Lebensschicksalsweben.



G

Dritte November-Woche (33)


17. - 23. November

    So fühl ich erst die Welt,
    Die außer meiner Seele Miterleben
    An sich nur frostig leeres Leben
    Und ohne Macht sich offenbarend,
    In Seelen sich von neuem schaffend,
    In sich den Tod nur finden könnte.



H

Vierte November-Woche (34)


24. - 30. November

    Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte
    Mit neu erstandnem Eigensein
    Im Innern sich belebend fühlen:
    Es soll erweckend Weltenkräfte
    In meines Lebens Außenwerk ergießen
    Und werdend mich ins Dasein prägen.



I

 Erste Dezember-Woche (35)


1. - 7. Dezember

    Kann ich das Sein erkennen,
    Daß es sich wiederfindet
    Im Seelenschaffensdrange ?
    Ich fühle, daß mir Macht verlieh'n,
    Das eigne Selbst dem Weltenselbst
    Als Glied bescheiden einzuleben.


WINTER



K

 Zweite Dezember-Woche (36)


8. - 14. Dezember

    In meines Wesens Tiefen spricht
    Zur Offenbarung drängend
    Geheimnisvoll das Weltenwort:
    Erfülle deiner Arbeit Ziele
    Mit meinem Geisteslichte,
    Zu opfern dich durch mich.



L

 Dritte Dezember-Woche (37)


15. - 21. Dezember

    Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht
    Erstrebet selig meines Herzens Trieb,
    Daß leuchtend Seelenkeime
    In Weltengründen wurzeln,
    Und Gotteswort im Sinnesdunkel
    Verklärend alles Sein durchtönt.


M

 Weihe-Nacht-Stimmung (38)


22. - 28. Dezember

    Ich fühle wie entzaubert
    Das Geisteskind im Seelenschoß;
    Es hat in Herzenshelligkeit
    Gezeugt das heil'ge Weltenwort
    Der Hoffnung Himmelsfrucht,
    Die jubelnd wächst in Weltenfernen
    Aus meines Wesens Gottesgrund.



N

 Fünfte Dezember-Woche (39)


29. Dezember - 4. Januar

    An Geistesoffenbarung hingegeben
    Gewinne ich des Weltenwesens Licht.
    Gedankenkraft, sie wächst
    Sich klärend mir mich selbst zu geben,
    Und weckend löst sich mir
    Aus Denkermacht das Selbstgefühl.



O

 Erste Januar-Woche (40)


5. - 11. Januar

    Und bin ich in den Geistestiefen,
    Erfüllt in meinen Seelengründen
    Aus Herzens Liebewelten
    Der Eigenheiten leerer Wahn
    Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.



P

 Zweite Januar-Woche (41)


12. - 18. Januar

    Der Seele Schaffensmacht,
    Sie strebet aus dem Herzensgrunde,
    Im Menschenleben Götterkräfte
    Zu rechtem Wirken zu entflammen,
    Sich selber zu gestalten
    In Menschenliebe und im Menschenwerke.



Q

Dritte Januar-Woche (42)


19. - 25. Januar

    Es ist in diesem Winterdunkel
    Die Offenbarung eigner Kraft
    Der Seele starker Trieb,
    In Finsternisse sie zu lenken
    Und ahnend vorzufühlen,
    Durch Herzenswärme, Sinnesoffenbarung.



R

 Vierte Januar-Woche (43)


26. Januar - 1. Februar

    In winterlichen Tiefen
    Erwärmt des Geistes wahres Sein;
    Es gibt dem Weltenscheine
    Durch Herzenskräfte Daseinsmächte;
    Der Weltenkälte trotzt erstarkend
    Das Seelenfeuer im Menscheninnern.



S

 Erste Februar-Woche (44)


2. - 8. Februar

    Ergreifend neue Sinnesreize
    Erfüllet Seelenklarheit,
    Eingedenk vollzogner Geistgeburt,
    Verwirrend sprossend Weltenwerden
    Mit meines Denkens Schöpferwillen.



T

 Zweite Februar-Woche (45)


9. - 15. Februar

    Es festigt sich Gedankenmacht
    Im Bunde mit der Geistgeburt,
    Sie hellt der Sinne dumpfe Reize
    Zur vollen Klarheit auf.
    Wenn Seelenfülle
    Sich mit dem Weltenwerden einen will,
    Muß Sinnesoffenbarung
    Des Denkens Licht empfangen.



U

 Dritte Februar-Woche (46)


16. - 22. Februar

    Die Welt, sie drohet zu betäuben
    Der Seele eingebor'ne Kraft;
    Nun trete du, Erinnerung,
    Aus Geistestiefen leuchtend auf
    Und stärke mir das Schauen,
    Das nur durch Willenskräfte
    Sich selbst erhalten kann.



V

 Vierte Februar-Woche (47)


23. Februar - 1 .März

    Es will erstehen aus dem Weltenschoße,
    Den Sinnenschein erquickend, Werdelust.
    Sie finde meines Denkens Kraft
    Gerüstet durch die Gotteskräfte,
    Die kräftig mir im Innern leben.



W

 Erste März-Woche (48)


2. - 8.März

    Im Lichte, das aus Weltenhöhen
    Der Seele machtvoll fließen will,
    Erscheine, lösend Seelenrätsel,
    Des Weltendenkens Sicherheit,
    Versammelnd seiner Strahlen Macht,
    Im Menschenherzen Liebe weckend.



X

 Zweite März-Woche (49)


9. - 15. März

    Ich fühle Kraft des Weltenseins:
    So spricht Gedankenklarheit,
    Gedenkend eignen Geistes Wachsen
    In finstern Weltennächten,
    Und neigt dem nahen Weltentage
    Des Innern Hoffnungsstrahlen.



Y

 Dritte März-Woche (50)


16. - 20. März

    Es spricht zum Menschen-Ich,
    Sich machtvoll offenbarend
    Und seines Wesens Kräfte lösend,
    Des Weltendaseins Werdelust:
    In dich mein Leben tragend
    Aus seinem Zauberbanne,
    Erreiche ich mein wahres Ziel.


Frühling-Erwartung (51)

21. - 25. März

    Ins Innre des Menschenwesens
    Ergießt der Sinne Reichtum sich,
    Es findet sich der Weltengeist
    Im Spiegelbild des Menschenauges,
    Das seine Kraft aus ihm
    Sich neu erschaffen muß.



Z

 Fünfte März-Woche (52)


20. - 31. März

    Wenn aus den Seelentiefen
    Der Geist sich wendet zu dem Weltensein
    Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,
    Dann zieht aus Himmelsfernen
    Des Lebens Kraft in Menschenleiber
    Und einet, machtvoll wirkend,
    Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.

A

Oster-Stimmung (1)   1. - 6. April


B

Zweite April-Woche (2) 7. - 13. April

C

Dritte und vierte April-Woche  (3)

14. - 24. April

D

Vierte April-Woche bis erste Mai-Woche (4)

25. April - 4. Mai

E

 Erste Mai-Woche (5) 5. - 11. Mai

F

 Zweite Mai-Woche (6) 12. - 18.Mai

G

 Dritte Mai-Woche (7) 19. - 25. Mai

H

 Vierte Mai-Woche (8) 20. - 31.Mai

I

 Erste Juni-Woche (9) 1. - 8. Juni

K

 Zweite Juni-Woche (10) 9. - 15. Juni

L

 Dritte Juni-Woche (11) 16. - 22. Juni

M

Fünfte Juni-Woche bis erste Juli-Woche (13)

30. Juni - 6. Juli

N

 Erste Juli-Woche (14) 7. - 13. Juli

O

Zweite Juli-Woche (15) 14. - 20. Juli

P

 Dritte Juli-Woche (16) 21. - 27. Juli

Q

Vierte Juli-Woche (17)        8. Juli - 3. August

R

 Erste August-Woche (18) 4. - 10. August

S

 Zweite August-Woche (19) 11. - 17. August

T

 Dritte August-Woche (20) 18. - 24. August

U

 Vierte August-Woche (21) 25. - 31. August

V

Erste September-Woche (22)

1. - 7. September

W

Zweite September-Woche (23)

8. - 14. September

X

Dritte September-Woche (24)

15. - 21. September

Y

Vierte September-Woche (25)

22. - 28. September

Z

Michaeli-Stimmung (26)

29. September - 5. Oktober

VORWORT ZUR ZWEITEN AUSGABE 1918

Der Jahreslauf hat sein eigenes Leben. Die Menschenseele kann dieses Leben mitempfinden. Läßt sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solches Mitleben selber erst richtig finden. Sie wird fühlen, wie ihr dadurch Kräfte erwachsen, die sie von innen heraus stärken. Sie wird bemerken, daß solche Kräfte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Weltenlaufes, wie er sich in der Zeitenfolge abspielt. Sie wird dadurch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungsvolle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist.

In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen läßt, wenn diese sich mit ihm vereinigt, soll in dem Spruche ausgedrückt sein. An ein gesundes « Sich-eins-Fühlen» mit dem Gange der Natur und an ein daraus erstehendes kräftiges «Sich-selbst- Finden» ist gedacht, indem geglaubt wird, ein Mitempfinden des Weltenlaufes im Sinne solcher Sprüche sei für die Seele etwas, wonach sie Verlangen trägt, wenn sie sich nur selbst recht versteht.

Wie es so sein sollte, stieß ich im Zuge einer Recherche auf einen anthropologischen Arzt und landete auf dessen Seite bei Rudolf Steiner. Klar gehört der unter Große Geister - die Seite ist in Arbeit, und auf dieser Seite vorab schon mal sein Seelenkalender", den ich bis vor ein paar Augenblicken (leider) nicht kannte.

Bedienung der Seite wie gewohnt einfach:
auf das passende Datum klicken - Sprung zum Text.
Ein weiterer Komfort wird angeboten. Klicken auf den Punkt und Sprung zurück zum Anfang.

zentraler
Menüknopf
Humor
Knopf
Menüknopf
Ruhrgebiet

 HERBST

A

 Erste Oktober-Woche (27)  6. - 12. Oktober


Menüknopf
Leben

B

Zweite Oktober-Woche (28)

13. - 19. Oktober

C

Dritte Oktober-Woche (29)

20. - 26. Oktober

D

Vierte Oktober-Woche (30)

27. Oktober - 2. November

F

Zweite November-Woche (32)

10.-16. November

E

Erste November-Woche (31)

3. - 9. November

G

Dritte November-Woche (33)

17. - 23. November

H

Vierte November-Woche (34)

24. - 30. November

I

Erste Dezember-Woche (35)

1. - 7. Dezember

WINTER

K

Zweite Dezember-Woche (36)

8. - 14. Dezember

L

Dritte Dezember-Woche (37)

15. - 21. Dezember

M

Weihe-Nacht-Stimmung (38)

22. - 28. Dezember

N

Fünfte Dezember-Woche (39)

29. Dezember - 4. Januar

O

Erste Januar-Woche (40)

5. - 11. Januar

P

Zweite Januar-Woche (41)

12. - 18. Januar

Q

Dritte Januar-Woche (42)

19. - 25. Januar

R

Vierte Januar-Woche (43)

26. Januar - 1. Februar

S

Erste Februar-Woche (44) 2. - 8. Februar

T

Zweite Februar-Woche (45) 9. - 15. Februar

U

Dritte Februar-Woche (46) 16. - 22. Februar


W

Erste März-Woche (48) 2. - 8.März

X

Zweite März-Woche (49) 9. - 15. März

Y

Dritte März-Woche (50) 16. - 20. März

Z

Fünfte März-Woche (52) 20. - 31. März

V

Vierte Februar-Woche (47)

23. Februar - 1 .März