Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Große Geister

Jane Roberts
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Sprecher

11. Februar 2010


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»Wir kommen zustande auf Wegen, die wir nicht verstehen. Wir
sind aus Elementen, Chemikalien, Atomen zusammengesetzt und nennen uns doch bei Namen. Wir arrangieren um unsere innere Substanz eine
äußere Substanz, die sich zu Fleisch und Knochen verdichtet. Unsere
Identität oder Persönlichkeit hat ihren Ursprung in etwas, das wir nicht kennen.
Vielleicht hat das, was wir sind, schon immer gewartet, in den
Möglichkeiten der Schöpfung verborgen, verstreut und seiner selbst nicht bewußt - in Wind und Regen, der im dreizehnten Jahrhundert über Europa hinfegte - in den wogenden Bergketten - in den Wolken, die durch die Himmel anderer Orte und Zeiten eilten. Als Staubkörnchen hat uns der Wind vielleicht an griechischen Torbögen vorbeigeblasen.
Vielleicht sind wir millionenmal zu Bewußtsein entzündet und wieder
ausgelöscht worden, bewegt von Verlangen und von einer Sehnsucht
nach Kreativität und Vollkommenheit, die wir kaum begriffen.
Und so kann es auch solche geben (wie Seth) ohne körperliche
Erscheinung, aber mit Wissen - solche, die gewesen sind, was wir sind
und mehr -, solche, die sich erinnern, wo wir vergaßen. Vielleicht haben
sie durch eine Steigerung ihres Bewußtseins andere Daseinsformen oder Wirklichkeitsdimensionen entdeckt, an denen auch wir teilhaben.
So geben wir ihnen, die namenlos sind, Namen, obgleich wir
eigentlich selber namenlos sind. Und wir hören ihnen zu, aber meistens
zwängen wir ihre Botschaft in Vorstellungsformen, die wir verstehen
können, sie hinter abgenutzten, stereotypen Bildern verbergend. Und
dennoch sind sie überall um uns, in Wind und Bäumen, gestaltet und
ungestaltet, vielleicht in mancher Hinsicht lebendiger als wir selbst - die Sprecher.
Durch diese Stimmen, diese Intuitionen, diese blitzhaften Einsichten und Botschaften spricht das Universum zu uns, zu jedem von uns persönlich. Es redet mit euch, wie mit mir. Ihr müßt lernen, eure
eigenen Botschaften aufzunehmen, nicht zu entstellen, was ihr hört, und es in alte Alphabete zu übersetzen.
In unserer Gruppe (und allgemein auch im Leben) reagieren wir,
glaube ich, auf solche Botschaften; manchmal leben wir sie aus mit fast
kindlicher Weisheit und formen sie um in Dramen, die originell und
individuell sind - Dramen, die tiefere Sinnzusammenhänge durch-blicken lassen, als man mit Worten ausdrücken kann.
Vielleicht ist dies die Art von Spiel, wie die Götter es lieben und
aus dem die Schöpfung hervorwächst, sich in alle Richtungen
ausbreitend. Vielleicht antworten wir den Göttern in uns - jenen inneren Weisheitsfunken, die unseres dreidimensionalen Wissens spotten.
Vielleicht führt uns Seth aus unserer normalen Beschränktheit
heraus in ein anderes Reich, das uns von Rechts wegen zusteht - auf eine elementare Weise, ob wir inkarniert sind oder nicht. Vielleicht ist es die Stimme der Totalität unserer aller Selbst, die spricht: ›Während ihr bewußte Körper seid, denkt daran, wie es war und wie es sein wird, keinen Körper zu haben, frei schweifende Energie zu sein ohne Namen, doch mit einer Stimme begabt, die keiner Zunge bedarf, mit einer Kreativität, die das Fleisch nicht braucht. Wir sind ihr, nach außen gekehrt.‹«

Aus dem Buch: Gespräche mit Seth

Für die Anregung zu dieser Blitz-Seite - ich las die Mail vor etwa einer halben Stunde - danke ich Elisabeth und Garbor aus dem Lichterhaus.

Manchmal dauert die Umsetzung von ... lange bis sehr lange bei mir, manchmal geht es auch fast zeitlos, wie sich Iden in Szene setzen.
Hier gebe ich euch einen Text von Jane Roberts, der die berühren wird, die verstehen, die fühlen, die glauben können und dem Leben ihr Vertrauen schenken.