Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Geist

   Glaube, Kirche, Religion
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Indische Gottheiten


Eigentlich stöberten wir im Internet nach

Informationen über Clarissa Pinkola Estès, kamen so zu den wunderschönen Präsentationen der Künstlerin Shara Banisadr, darüber zum indischen Poeten Kabir, und über diesen zu den farbenprächtigen Bildern der indischen Gottheiten und zur indischen Mythologie.

 

Der indische Götterhimmel hat mehrfach Wandlungen

durchgemacht. Die alten Götter wie Indra, Agni und Varuna wurden im Laufe der Zeit verdrängt durch Shiva, Vishnu und Krishna. Vishnu wird zwar auch schon im Veda erwähnt, hatte jedoch noch keinen hohen Stellenwert, Shiva findet unter dem Namen Rudra Erwähnung und der heute populäre Name Krishna tauchte erst später auf.

Der Hinduismus beruht auf der Vorstellung der

permanenten Wiedergeburt (Reinkarnation) sowie dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen (Samsara). Die Götter manifestieren sich in der irdischen Welt in Form von Inkarnationen (Avatars), um den Dharma (kosmisches Gesetz) zu schützen. Das trifft besonders auf Vishnu zu, der meist in zehn Inkarnationen verehrt wird, wie etwa in den beliebtesten der göttlichen Helden, Rama und Krishna.
                                                                                                                                   Quelle: Wikipedia

30. März 2010

Krishna und Radha

Krishna, der Allanziehende, ist das Zentrum aller Universen und aller Lebewesen.
Für Ihn wiederum ist Radha das Zentrum seiner Freude und seiner unendlichen göttlichen Liebe.
Radha ist die Quelle der Gottesliebe, die von Ihr ausgehenden Energie der Hingabe nährt und fördert auch unsere Liebe zu Krishna.
Ihre Freude und Liebe zu Krishna wächst, wenn sie andere Lebewesen im liebevollen Austausch mit Krishna beschäftigen kann.

Radha und Krishna sind das ewig jugendfrische Paar.
Sie sind zwei
und doch eins.
Es heisst, Radha ist eins mit Krishna,
so wie der Duft der Rose mit der Rose eins ist.
Sie leben im unendlichen Gottesreich, das Goloka oder Vrndavana genannt wird und als das höchste aller Gottesreiche angeschaut wird.

Rama auf dem Schoß
seiner Mutter

Sobald jeder Säugling 12 Tage zählte, war es an der Zeit, die Namensgebung zu vollziehen.

Es war Vasishta's große Freude, für den Jungen einen Namen zu bestimmen:

Rama - Entzücken der Welt


Das Kind Rama

"...Aber unter all diesen Jungen von hoher Abstammung schien Rama
mit herrlichem überragendem Licht, er strahlte wie der unverhüllte Vollmond, der Welten liebstes Vorbild. Er konnte am besten die Elefanten führen, den schnellen Wagen lenken, auf dem Streitroß reiten, er war ein Meister des Bogenschießens und immer
freudig bereit, seines Vaters
Wünschen zu folgen.

Der Welten Freude und Liebling war er, und ward selbst seinem Bruder Lakshmana von Kindheit an besonders zugetan."

Lieblicher Rama...

Wer in allen Welten ist wahrhaft heroisch, tugendhaft und treu?
Fest in seinen Gelübden,
dankbaren Geistes und allen Wesen gegenüber gütig und freundlich?
Wer ist freigebig, heilig,
gerecht und weise?
Wer in aller Augen
ein gerechter Mann?
Ohne Falschheit,
immer standhaft und klug?
Wessen friedhafte Seele läßt sich niemals von Zorn mitreißen?
Wessen edle Macht
und sanftes Geschick können die drei Welten vor Bösem bewahren?

...lieblicher Rama

Radha Rani,
die "Goldfarbene"...

ist die personifizierte Kraft der unbegrenzten Liebe Gottes
(Hladini-Shakti).
Sie ist die inkarnierte Göttin Lakshmi, die ihrem Gatten Vishnu in jeder Inkarnation
zur Seite steht.

Anjaneya - Hanuman

Hanuman, der mehr ist als er scheint zu sein, verweist auf die Menschen selbst,
die das Potential in sich tragen mehr zu sein als sie scheinen.

So ist die Verehrung Hanumans mit dem Anliegen verknüpft,
für die verschiedenen Lebens- und Entwicklungsaufgaben etwas von dessen übernatürlicher physischer als auch psychischer Kraft zu erlangen.

Krishna mit seinen Freunden, den Tieren

Seht nur die Rehe!

Obwohl sie unwissende Tiere sind, haben sie sich dem Sohn Maharaja Nandas,
Krishna, genähert.

Sie fühlen sich nicht nur zu Krishna und Balaramas hingezogen, sondern bringen dem Herrn, sowie sie Sein Flötenspiel hören, gemeinsam mit ihren Gatten ihre respektvollen Ehrerbietungen dar, indem sie Ihn mit großer Zuneigung anschauen.

Krishna mit Flöte

"Wohin immer ich blicke, sehe ich die Menschen im Namen der Religion streiten...
 Aber sie denken nie daran, dass Er, der Krishna genannt wird, auch Shiva heißt und den Namen der Shakti, von Jesus und Allah ebenso trägt - derselbe Rama mit tausend Namen."


Ramakrishna,
The Gospel of
Sri Ramakrishna"

Krishna, der als der urerste Ursprung, als die transzendentale Persönlichkeit Gottes beschrieben wird, kann nicht ohne seinen weiblichen Aspekt, seine weibliche Erweiterung Radha verstanden werden. Radha und Krishna sind im Weltbild der Vaisnavas untrennbar.

Famlienportrait Krishnas

Krishnas Mutter
sprach zu ihrem Sohn:

"Du bist die Quelle und der Ort,
in dem alles aufgeht."


Radha lauscht der Flötenmelodie

Der Klang der göttlichen Flöte bringt Gottverzückung in allen Wesen hervor und flößt sogar empfindungslosen Dingen Leben ein.

Die Süße der Musik ist unübertroffen.

Wer einmal die Musik
von Krishnas Flöte gehört hat, kümmert sich nicht um den Nektar des Himmels oder die Wonne von Moksha.

Radha und Krishna...

sind untrennbar wie Sonne
und Sonnenlicht...

Die Flöte Krishnas und ihre Musik bewegte die Seelen der Hirtenmädchen.

Sie verloren die Kontrolle über sich.

Die Welt war nichts für sie.

Sie fühlten sich unwiderstehlich
zu Krishna hingezogen.

Sie hatten weder Scham noch Furcht,
ihre Heime zu verlassen.

In ihnen fand eine Seelenerweckung statt.

Ihr Geist war nicht von dieser Welt.

Ihre Ehemänner und Brüder hielten sie vergeblich zurück.

Wer kann dem Strom
göttlicher Liebe widerstehen?


Rama's Tempel

Tauche in Erfahrung ein, solange du noch lebst. Denke daran,
vergiß es nicht,
solange du noch lebst.

Was du "Erlösung" nennst, gehört in die Zeit vor deinem Tod.


Kabir, (1440 - 1518)

Radha und Krishna
in göttlicher Liebe

"Die Flöte des Unendlichen
wird ohne Ende gespielt,
und ihr Ton ist Liebe."


Kabir,  (1440 - 1518)

Krishna und Radha in der Regenzeit

Es war am Ufer der Yamuna,
wo Krishna und das schöne Hirtenmädchen Radha sich zum erstenmal begegneten.
Begleitet von ihren Freundinnen,
war Radha zu dem Fluß gekommen,
um in ihrem Tonkrug Wasser zu holen, hatte sich aber von den
anderen Gopis entfernt.

Unerwartet traf sie auf Krishna.
Nach anfänglichem Schmollen wegen Krishnas vieler Liebschaften, die sie aus der Ferne beobachtet hatte,wurden Radha und Krishna Geliebte.
Sogar die Natur hatte für das Paar Verständnis.
Im Monsun, als aus schweren Wolken Blitze zuckten und der Regen herniederströmte, bogen die Bäume sich herab, um den Liebenden für ihr Stelldichein einen trockenen Platz und Sichtschutz zu gewähren.

Rama mit seiner Frau Sita, seinem Bruder Lakshmana und dem Affengott Hanuman

Als Rama erwachsen war, verliebte er sich in Sita, eine wunderschöne Königstocher. In einem Wettstreit musste er alle anderen Bewerber besiegen. Aber allein Rama war in der Lage, einen gewaltigen Bogen, den Bogen des Gottes Shiva, zu spannen. So gab ihm der König Sita zur Frau.
Durch eine Intrige seiner Stiefmutter konnte Rama nicht den Thron als Nachfolger seines Vaters besteigen.
Gemeinsam mit seiner wunderschönen Frau Sita und seinem Bruder Lakshamana machte er sich deshalb
auf den Weg in die Wildnis.
Hier wurde das Paar von Dämonen heimgesucht und Sita entführt.
Bei ihrer Befreiung half Rama der Affengott Hanuman.

Krishna und Radha - Göttliche Liebende


Radha fragte Krishna: “Oh mein Lieber! Warum liebst Du die Flöte mehr als mich?
Welche guten Taten hat sie getan, dass sie in engem Kontakt mit
Deinen Lippen sein kann?
Erkläre mir bitte, mein Herr,
das Geheimnis.
Ich möchte es so gerne hören.”

Shri Krishna antwortete:
“Diese Flöte ist mir sehr lieb.
Sie hat einige wunderbare Tugenden.
Sie ist von jedem Ichdenken geleert.
Sie hat Ihr Inneres ganz leer gemacht und kann jede Melodie hervorbringen,
zu Meiner Freude und nach
Meinem süßen Willen.

Wenn auch Du Dich Mir gegenüber genauso verhältst wie diese Flöte,
wenn Du Dein Ichdenken vollkommen beseitigst und Dich vollkommen hingibst, dann werde ich auch Dich
auf die gleiche Weise lieben,
wie ich diese Flöte liebe.”

Krishna läuft in die
Arme seiner Mutter

Schon als Krabbelkind war Krishna stets zu Streichen aufgelegt.
Er hängte sich an den Schwanz eines Kalbes und ließ sich von ihm über die Wiese ziehen.
Etwas größer geworden, stibitzte er den Hirtinnen Milch und Quark und teilte sie mit
den Affen des Waldes.
Bei einer Gelegenheit, als seine (Pflege-)Mutter Yasoda durch überkochende Milch abgelenkt war, zerschlug er mit einem Stein das Quirlfaß. Den Klumpen Butter, den er darin fand, aß er zum Teil selbst, mit dem Rest fütterte er durch das Fenster die Affen.
Yasoda war äußerst ungehalten darüber und schalt ihn heftig.



Gopala - Krishna

Krishna rastete mit den anderen Kuhhirtenjungen,
seinen Spielkameraden, und sie ließen die Kühe frei umherlaufen. Sie öffneten ihre Jausenbeutel, die ihnen ihre Mütter mitgegeben hatten, und begannen zu essen.

Sri Krishna saß in der Mitte Seiner Freunde,
die Ihm ihre Gesichter zuwandten und ihre Freude daran hatten, Ihn zu betrachten.

Krishna glich dem Blütenkorb einer Lotosblume,
und die Jungen umgaben Ihn
wie die Blütenblätter.

Glückliche Sabari

Rama rettete und segnete die alte Sabari, Jatayu und andere.

Aber der Name Ramas rettete zahllose Menschen vor den Heimsuchungen des Eisernen Zeitalters.

Sein Name bot unzähligen Menschen Zuflucht.

Der Ruhm Ramas geht klar aus den Veden hervor und wird von allen Weisen gesungen.



Sri Rama Sabha

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