Zum Fliegen braucht man auch
kleine Federn

Mein besonderes Lebens-thema sind Frauen, im Beson-deren auf der Ebene, auf der sie verteufelt, mit dem "Bösen" assoziiert werden.




















Ist der Hass auf die Frauen, der ja allen drei monotheistischen Religionen gemeinsam ist, eine logische Folge des Hasses auf die Intelligenz? Werfen wir erneut einen Blick auf die Texte: Die Erbsünde dieses Verlangen nach mehr Wissen geht auf die Entscheidung einer Frau zurück: EVA






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Psyche

Mensch und Gesellschaft


... ist immer und überall. Wir kennen diesen Schlager. Ein Menschenleben kann nicht verlaufen ohne Kontakt zum "Bösen" zu bekommen. Ich behaupte sogar, dass der "Geist des Bösen" von bestimmten professionellen Instituitionen systematisch über die Welt des Menschen ausgegossen wird. Als Schlussfolgerung bleibt wohl kaum etwas anderes als die Feststellung, dass die Welt vorsätzlich (vo wem oder was auch immer initiiert) verseucht wurde. Der Mensch sei von Geburt an schlecht, das ist die zentrale These; in einigen Kreisen wird diese (postulierte These) Erbsünde genannt. Von dieser Ebene vernimmt man auch, der "Teufel" regiere die Welt.

Tatsachen sind andere zu benennen:
Der "Liebe Gott" verfügte, dass die Frauen mit Schmerzen gebären sollen. Man vergaß aber zu sagen, dass das nur die lichte Seite der Medaille sei. Gravierender (Gravur, man staune!) ist, was bei der Geburt mit dem kleinen Menschenkind geschieht: es wird schwerstens traumatisiert. Wer das nicht glaubt, kann sich belesen - Stanislav Grof (vielleicht veröffentlich ich gelegentlich mal meine Kommentare zu einem seiner für mich bedeutsamsten Bücher, "Kosmos und Psyche") ist einer der Experten auf diesem Forschungsgebiet.

Als nächstes findet sich das Kleinkind in einer Familie, in der es "erzogen" wird, sprich den herrschenden kulturellen / gesellschaftlichen Bedingungen angepaßt wird. Praktisch entspricht das einer Vergewaltigung der Persönlichkeit (des Ich), die IMMER statt findet, nur manchmal eben nicht ganz so schlimm. Denken wir mal an die kleinen Mädchen, die in einigen "Kulturen" genital schwerstens verstümmelt werden, und denken wir an die, die zur Prostitution abgerichtet werden, oder die Kindersoldaten in Afrika, oder ...; die Liste wird lang. Was in den Familien an Mißhandlungen wirklich geschieht, weiß man nicht genau, aber man schätzt, jedes vierte Kind sei betroffen - ich schätze, wenn man nicht so strenge Maßstäbe anlegt, ist jedes vierte Kind nicht von erziehungstechnischem Terror betroffen.

Damit haben wir einige der Ursachen genannt, durch die Menschen kriminell, gewalttätig und unterdrückerisch, sadistisch und masochistisch werden, wodurch sich Eigenschaften des Charakters bilden die wahrlich nicht sozial zu nennen sind: Eifersucht, Neid, Gier, Destruktivität und Zerstörungswut und andere. Aus der Glaubenswelt kennt man den Begriff der sieben Todsünden, zu denen nach meiner Auffassung einige dazu kamen, die ich allerdings nicht "Todsünden" nenne, sondern extreme Perversionen. Dazu gehören beispielsweise alle Ideen, die an der Schöpfung herum pfuschen, Atomzertrümmern, Giftmischen, Bombenbauen und insbesondere solche Ideen, die an Genen manipulieren.

Bestimmtes menschliches Verhalten könnte man durchaus als "böse" bezeichnen. Aber wodurch ist es entstanden? Auf keinen Fall jedoch durch den Menschen, der als Neugeborenes in die Welt gestellt wurde. Der gerät zwangsläufig in eine laufende Maschinerie, die ihn auf ein bürgerliches Maß stutzen soll, und es bestehen nur geringe Chancen, sich wenigstens teilweise dieser Verstümmelung zu entziehen, bzw. wieder heil, autonom, angstfrei und selbstbestimmt zu werden. Das Gegenteil wird ja gefördert und gilt als normal, wird von der breiten, bereits relativ willenlosen Masse akzeptiert. Trotzdem behaupte ich: der Mensch (und das bedeutet, alle Menschen) ist im Grunde seines Wesens GUT.

Für bemerkenswert halte ich den Umstand, dass die Welt von Menschen regiert wird. Wenn die wirklich böse sind - und es sind ja ALLE böse -, wäre das eine plausible Erklärung für die Zustände innerhalb der gesellschaftlichen Welt: die globale Ungerechtigkeit, die Unmäßigkeit, Gleichgültigkeit und Ignoranz, ja, einer gewissen Bösartigkeit, mit der humanistische Probleme gelöst werden. Auf die Ebene der geistigen Führung mag ich gar nicht schauen, denn da sitzen ja bis hinauf auf den Thron auch Menschen, dann ein Mensch. Erinnere mal kurz an einen religiös außerordentlich veriwrrten amerikanischen Präsidenten.

Der Mensch sei von Natur aus böse, lautet die zentrale Prämisse. Leider muss ich davon ausgehen, dass die Regierungen dieser Welt daran GLAUBEN. Denn sie haben Angst vor den Menschen, und die liefert ihnen den Grund, Menschen einzuschüchtern, sie zu manipulieren und kontrollierbar zu halten, sie relativ willenlos zu machen, sie auf der Ebenen niederer Triebe zu beschäftigen - und einiges an mehr oder weniger subtilen Methoden mehr. Das ist nun ein echter Teufelskreis. Er besteht NUR aus einem einzigen Grund: weil man an das Böse glaubt.
Deswegen werden Kinder psychisch und körperlich gequält, deswegen geschieht all der ganze Irrsinn auf dieser Welt: man GLAUBT an das Böse. Und alles was in der Folge geschieht, muss nun zwangsläufig auch böse werden.

Ich behaupte, Menschen werden planvoll "böse" gemacht. Es beginnt mit der traumatischen Geburt, deren Folgen durch die gesellschaftlichen Systeme zementiert und verschlimmert, in bösartiges Verhalten umgewandelt wird. Damit schafft sich das (Glaubens-)System auch eine prima Rechtfertigung für weitere Massnahmen GEGEN den Menschen. Ja, das "Böse" noch böser machen, da kann man doch als vernunftbegabter Mensch nur staunen und halb ohnmächtig vor Wut feststellen:

Etwas Böseres ist wohl nur schwerlich vorstellbar.

Wir kennen den Ausspruch, "den Bock zum Gärtner machen". Hier auf und in unserer Welt im Innen und Außen geschieht ganz real das Unvorstellbare: Menschen werden der Macht eines mächtigen, perversen Geistes unterworfen, und dann auf der Wirkungsebene behandelt man sie, als seien sie die Ursache für das, was man ihnen vorher angetan hat.

Schließe das Thema für den Moment, bevor ich mich in Rage schreibe.

Wolfgang


Weil ich noch einige Bilder für die Seite wollte, goggelte ich. Als erstes landete ich bei "lustich.de" - und fand ein Bild mit der Unterschrift "Vom täglichen Treffen der Kampftrinkergarde Warschau".






























Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Gabriele Amoth ist ein viel beschäftigter Mann. Der Pater führt Teufelsaustrei-bungen im Auftrag des römischen Diözesanbischofs durch etwa 40000 Mal hat er nach eigenen Angaben schon erfolgreich gegen die Dämonen gekämpft.
Bericht: Süddeutsche

Es gibt kaum ein Thema, um das sich mehr Mythen, Märchen und Lügen ranken, als um dieses: Satanismus.
Aus einer Buchvorstellung.

Bild aus dem Tschetschenien-Krieg: Hölle aktuell.
Aus: Spiegel

Aus Wikipedia:
Illustration aus dem Jigoku zôshi (späte Heian-Zeit, 12. Jh., Nationalmuseum Tokio), gezeigt wird der Blutteich, ein Frauen vorbehaltener Teil der japanisch- buddhistischen Hölle (jigoku)

Damit wäre ein wesentlicher Teil der buddhistischen Lehre auch mal aufgeklärt - ich wußte es bisher nicht.

Michelangelo hat sich auch für nicht zu schade befunden, seine künstlerische Kreativität am Höllenbild auszulassen.

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